Mi

28

Sep

2022

It's time to say goodbye

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Mi

28

Sep

2022

Endlich in Seydisfjördur

Der Herbst hat die Farben in Island verändert ...

Ein Sparfuchs auf der Fähre ...

Man liest ja immer wieder von Tipps, wie man in Island Geld sparen könne. Hier wäre so einer, beobachtet am letzten Mittwoch bei der Fähre in Seyðisfjörður. Während 2 Stunden hat einer sein Auto auf die billigste Fahrzeugkategorie der Fähre getrimmt. Zuerst den Aufbau abgebaut, dann die Räder, die er wohl den ganzen Urlaub lang im Aufbau mitschleppte. In Hirtshals wird er wohl zurückbauen, 2 Stunden lang. Übrigens, in Hirtshals hat es gestern Samstag bei der Ankunft geregnet ... Ob sich das rechnet, muss jeder für sich entscheiden.

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Di

27

Sep

2022

Polarlichter

Bis zum 2. letzten Abend meiner 10 wöchigen Reise musste ich warten, bis ich das Glück hatte, Polarlichter zu sehen. Immer wieder ein unvergessliches Erlebnis. Campingplatz Höfn.

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Sa

24

Sep

2022

Sturmwarnungen im ganzen Land

Am Samstag gab es dann im ganzen Land Sturmwarnungen. Es wurde davon abgeraten, ins Hochland zu fahren und sämtliche Strassen im Süden von Island wurden gesperrt. Das Fahren mit Fahrzeugen bei stürmischen Verhältnissen ist gefährlich, da die Böen Windstärken von über 40m/s (144 km/h) es unmöglich machen ein Fahrzeug auf der Strasse zu halten. Dazu kommt Sandsturm in den Sandergebieten an der Küste und im Hochland kam es zum Steinflug bei extremen Windgeschwindigkeiten. Wie immer hatte es auch dieses Jahr einige Unbelehrbare, die trotzdem ins Hochland gefahren waren.

Da ich bis zum Mittwoch auch in den Osten musste, blieb mir nichts anderes übrig als zu warten. Im Internet wurde stets über die Strassenverhältnisse informiert und die gesperrten Strecken dokumentiert.

Am Montag fuhr ich dann los, es war noch toll windig, bis zur Gletscherlagune Jökulsarlon war die Strecke freigegeben worden. Dort tobte aber noch ein Sandsturm, so dass ich es vorzog, bei endlich freigegebener Strecke weiterzufahren. Schnell fahren war nicht drin, denn die Böen waren immer noch ziemlich stark, so dass es einige Kraft brauchte, um das Fahrzeug auf der Strasse zu halten.

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Fr

23

Sep

2022

Nochmals ins Hochland

Raudarfossar - Roter Wasserfall

Nach einigen Regentagen, die ich bei Julia im Guesthouse verbracht habe, war für heute nochmals gutes Wetter angesagt. Das heisst dann - ab ins Hochland. Zuerst entlang der Sprengisandur, dann über die F225 (Landmannaleid) bis zur Stichstrasse zum Krakatindur. Dort hat es einen Parkplatz. In einer Stunde läuft man dann bis zum Wasserfall und hoch zur Abbruchkante.

Wenn man dann noch bis zur Quelle will, dann kommt nochmals eine Stunde Fussmarsch dazu. Dies lohnt sich aber auf alle Fälle, das tolle Farbenspiel des grünen Moos, der rostfarbene Bach und das rote Auge, die Quelle, am Schluss. Hin und zurück sind es dann ca. 4 Stunden.

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Di

20

Sep

2022

Regenquartier in "Julias Guesthouse"

Zum Abschluss meiner langen Islandzeit habe ich mich bei Julia einquartiert. Ich geniesse es, bei 4° C nicht über den halben Campingplatz laufen zu müssen und vom ewigen Schiebetürenlärm der Kastenwagencamper verschont zu bleiben.

Tiere

Damit ich mich in den Regentagen noch etwas nützlich mache, habe ich in meinem Zimmer den Fensterrahmen gestrichen und beim Austausch des Wasserhans in der Küche geholfen.

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Do

15

Sep

2022

Durch den Süden zurück

Von Höfn führte mich die Strasse durch die endlosen Sander-Felder entlang den Gletschern und der Küste. Am Morgen früh um 7 ist die Welt noch in Ordnung, da scheint auch die Sonne. Leider haben dann die Wolken die Sonne etwas verdrängt.

Der Fjaðrárgljúfur

Fjaðrárgljúfur (vom Flussnamen Fjaðrá und isländisch Gljúfur „Canyon“) ist ein Canyon im Süden Islands, etwa acht Kilometer westlich von Kirkjubæjarklaustur gelegen.

Er ist über die Straße F206 erreichbar. Die Schlucht ist an einigen Stellen bis zu 100 Meter tief und hat eine Länge von etwa zwei Kilometern. Entstanden ist die Schlucht durch die Kraft des fließenden Wassers, das sich von den Gletschern kommend einen Weg durch das Gestein bahnte und im Laufe der Jahrtausende immer tiefer hineingrub.Durch sie fließt der namensgebende Fluss Fjaðrá. Die Schlucht steht unter Naturschutz.

 

Zum Schluss hab ich dann noch Heidy gesucht, aber nicht gefunden ...

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Mi

14

Sep

2022

Wieder alleine

Zwei Menschen, auf Island nach dem Vulkanmarsch zum ersten Mal getroffen, wohnen zu Hause nur zwei Dörfer weiter, haben sich heute nach dreimonatigem Islandaufenthalt auf den Weg zur Fähre gemacht. Danke Brigitte Grilz und Jörg Steiner für die gemeinsame Zeit, die tollen Hochlandfahrten und das gemeinsame Abwettern. Werde euch für den Rest meines Aufenthaltes vermissen.

Weniger Schafe ...

Ich nehme an, dass der Schafbestand in Island etwas zurückgegangen ist, so viele Lamm-Salamis und sonstiges Lammfleisch wie ich gegessen habe...

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Sa

10

Sep

2022

Kárahnjúkar Staudamm

Das Kárahnjúkar Kraftwerk macht die Wasserkraft der Flüsse Jökulsá á Dal und Jökulsá í Fljótsdal nutzbar. Beide Flüsse haben ihren Ursprung im Nordosten des Gletschers Vatnajökull und münden in der Héradsflói-Bucht ins Meer. Das Kraftwerk hat eine Leistung von 690 MW und produziert pro Jahr 4.450 GWh Strom - einziger Abnehmer ist ein gewaltiges Aluminiumwerk im Reyðarfjörður, das für eine Jahresproduktion von über 320.000 Tonnen ausgelegt ist.
Wichtigster Teil des Kraftwerksprojektes ist ein Damm, der den Gletscherfluß Jökulsá á Dal nahe des Berges Fremri Kárahnjúkur aufstaut und so den Stausee Hálslón bildet. Der Damm erreicht eine Höhe von 193 m und ist 730 m lang, der See hat eine Fläche von rund 57 qkm ein Volumen von 2,1 Kubikkilometern. Ein kleinerer Damm staut außerdem den Fluß Jökulsá í Fljótsdal zum Stausee Ufsalón auf.
Vom Hálslón leitet ein Tunnel (39,7 km) das Wasser Richtung Osten und trifft auf einen zweiten Tunnel, der Wasser vom Ufsalón heranführt. In einem gemeinsamen Tunnel fließt das Wasser dann weiter zum unterirdischen Turbinenhaus, wo es 6 Turbinen antreibt. Über einen Ablauftunnel (1,3k m) wird das Wasser dann in den Gletscherfluß Jökulsá í Fljótsdal geleitet.

Kurzer Besuch in Laugarfell

Gunnarshús in der Skriðuklaustr

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Do

08

Sep

2022

Durch die Melrakkasletta

Von Husavik führte die Fahrt nach Kópasker. Dort stehen am Dorfeingang eine ganze Menge lustiger Puppen auf einem Feld.

Made by the Icelandic artist Sigurlína J. Jóhannesdóttir.

Dort habe ich mich dann entschieden, über die Melrakkasletta ganz im Norden zu fahren. Leider hat mit zeitweise der Nebel einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Raudanes

Das Kap Rauðanes liegt etwa auf halber Strecke zwischen den Orten Raufarhöfn und Þórshöfn. Entlang der Küste gibt es bizarre Felsformationen mit Basaltsäulen, kleinen Höhlen und Felsentoren.

Flugzeugwrack

Notgelandetes amerikanisches Air Force Transport-Flugzeug Douglas R4D-6 41-50187, heute Unterstand für Schafe, bei Pórshöfn, Sauðanes, Halbinsel Langanes

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Mi

07

Sep

2022

Durch den Norden in den Osten

Von Saudarkrokur ging es nach Hofsos, aber auch da hing der Nebel lange im Fjord, so dass es mich weiterzog nach Husavik.

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Mo

05

Sep

2022

Raus aus den Fjorden

Heute ging es dann ind endloser Fahrt aus dem westlisten Zipfel in den Norden der Insel. Gelandet bin ich dann in Saudarkrokur. Der GPS Spot hat die Route festgehalten.

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So

04

Sep

2022

Vom Dynjandi nach Breidavik

Am frühen Sonntagmorgen startete ich vom Campingplatz Pingeyri aus wieder in Richtung Dynjandi, der am Morgen im Schatten lag und gegenüber gestern kein Vergleich. Darum fuhr ich gleich weiter über Bildudalur, Patreskfjördur nach Breidavik im äussersten Zipfel, kurz vor den Vogelfelsen in Latrabjarg.

Das schöne Wetter hielt sich und immer neue Wolkenformationen erwarteten mich in den verschiedenen Fjordzipfeln.

Übernachtet habe ich dann auf dem Camping neben dem Hotel Breidavik. Hier hatte es ein tolles Küchenhaus, so dass ich mir mein Sonntagsmenu kochen konnte, Nudeln, mit Hähnchenfleisch, Ananas und Pilzrahmsosse.

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Sa

03

Sep

2022

Von Bolungarvik zum Dynjandi

Das Wetterkartenstudium ergab, dass in Bolungarvik um 13.30 Uhr heute die Sonne scheinen soll. Also wartete ich auf dem Zeltplatz auf das Aufreissen der Nebelsdecke. Und siehe da, pünktlich zeigte sich die Sonne und ich fuhr mit dem Filou über die Piste 630 auf den Bolafjall, den Berg hinter Bolungarvik. Dort befindet sich eine Radarstation und Aussichtsplattform.

Da es so tolles Wetter war, fuhr ich zurück nach Isafjördur und durch den Fjordtunnel in den nächsten Fjord. Das Besondere an diesem Tunnel ist, dass er in der  Mitte eine Abzweigung hat und von da an nur noch einspurig ist mit Haltebuchten. In Pingeyri angekommen, sah ich, dass der Tunnel durch den nächsten Fjordrücken bereits fertig ist, so fuhr ich noch schnell weiter in den nächsten Fjord zum wunderschönen Wasserfall Dynjandifoss. Das hatte seinen Grund, denn morgen werde ich früh dort vorbeifahren und Fotos sind erst ab Nachmittag wieder toll, wenn die Sonne den Wasserfall beleuchtet. Ich war ja bereits einmal an einem Vormittag dort und wartete stundenlang ... Zum Übernachten gings dann durch den neuen Tunnel zurück nach Pingeyri auf den Zeltplatz. Manchmal vermisse ich es schon, dass man nicht mehr einfach stehe bleiben kann wie früher. Aber mit diesen Unmengen von Touristen (zu denen ich ja auch gehöre) ist die Massnahme verständlich.

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Fr

02

Sep

2022

Weiter in Richtung Isafjördur

Nach dem schönen Wetter gestern bei der Fahrt nach Djupavik, folgte am nächsten Morgen die Ernüchterung. Es windete wieder einmal stark und nieselte. Das Thermometer blieb bei 6,5° stehen. So nahm ich die Räder unter die Füsse und fuhr die endlosen Fjordwindungen in Richtung Isafjördur. Beim Hineinfahren mit Rückenwind, beim Hinausfahren mit Gegenwind. Nicht fehlen durfte eine Pause im kleinen Kaffee "Litlibær". Dort gibt es tolle Waffeln und Kaffee zur Stärkung. Übernachtet habe ich dann hinter Isafjördur in Bolungarvik. Dies war der teuersdte Campingplatz, den ich bisher angefahren habe: umgerechnet satte 29 Fr. Für den Camper und Strom. Soviel habe ich mit Heidy zusammen nirgends bezahlt.

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Do

01

Sep

2022

Ab in die Westfjorde, schönes Wetter suchen ...

Nach 2 Tagen mehr oder weniger im Camper, weil es so arg regnete und windete, zog ich heute morgen los, um besseres Wetter zu suchen. Ich wurde fündig: Ab Borgarnes hörte der Regen auf und im östlichen Zipfel der Westfjorde schien die Sonne...

Djupavik ist ein Ort, den ich gerne besuche, wenn ich in Island bin. Seit 1996 hat sich im Hotel nicht allzuviel geändert, aber die Piste ist, wenigstens am Anfang; eine "Autobahn".

Mein "Büro" in Djupavik, habe mir heute ein Zimmer geleistet.

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Di

30

Aug

2022

Wetterumsturz

Die Wetterkarte sagt nichts Gutes aus. Ab und zu einige sonnige Lichtblicke, danach wieder Regen. Ich entschliesse mich, im Gegensatz zu Jörg, in Richtung Westen zu fahren. Bei dichtem Nebel geht es in Richtung Vik. In der Nähe von Selfoss beginnt es dann richtig zu schütten. Auf dem Camping in Porlakshöfn muss ich fast 2 Std im Auto vorne ausharren, da ich sonst durch und durch nass gewesen wäre. Dann endlich konnte ich es mir im Wohnteil gemütlich machen. So ein Durchstieg vom Fahrerhaus wäre manchmal ganz praktisch.

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Sa

27

Aug

2022

Ab ins Hochland III - Lakagigar

Nach der Langisjorpiste, beschlossen wir wegen dem schönen Wetter gleich in die Laki zu fahren und dann dort zu übernachten. Am Abend war ich todmüde, auch hinten nach fahren macht müde...

Auch an der Lakipiste der Tjarnagigur Krater mit seinem Kratersee.

Campingplatz und Rangerstation Blagil

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Sa

27

Aug

2022

Ab ins Hochland II

Eldgjá und Ofærufoss

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Fr

26

Aug

2022

Ab ins Hochland I

Langisjòr mit Übernachtung

Auf dem Campingplatz in Porlakshöfn haben wir Jörg und Brigitte getroffen, die auch aus dem Aargau stammen, sie wohnen nur 2 Dörfer weiter. Sie fuhren dann Richtung Osten, Heidy und ich nach Reykjavik. Als Heidy in die Schweiz zurückkehrte, entschloss ich mich anhand der Wetterkarten nach Kirkjubaejarklaustur zu fahren, um dann die Lakipiste zu befahren. Auf  dem Zeltplatz dort traf ich dann Jörg und Brigitte wieder. Wir beschlossen gemeinsam ins Hochland zu fahren.

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Di

23

Aug

2022

2 Tage Reykjavik, bevor Heidy wieder zurück in die Schweiz fliegt

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Sa

20

Aug

2022

Noch schnell zum Vulkan, bevor er einschläft

Heute morgen gab es früh Tagwache, denn wir wollten um 8 Uhr zur Vulkanwanderung starten. Das Wetter war eigentlich schön, wenn da nicht der üble Wind uns einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Beim Hinweg Gegenwind, so dass man kaum vorwärts kam und dann beim Rückweg Rückenwind mit Sand vermengt ...

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Di

16

Aug

2022

In den Westen - Halbinsel Snaefellsnes

Auf dem Weg nach Hellissandur führte uns der Weg über die Halbinsel Snaefellsnes vorbei an Ytri Tunga, wo man die Möglichkeit hat Robben und Seehunde zu beobachten.

Der Mount Snaefellsnes noch mit einem Wolkenhut.

Street Art in Hellissandur

Kirjufell

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Mo

15

Aug

2022

Reynisfiara und Skogafoss

Von Vik aus führte uns der Weg an der Katla vorbei zum schwarzen Strand von Reynisfiara.

Vor der Küste befinden sich drei schwarze Felsnadeln (Dykes) – bestehend aus oktaedrisch erstarrter Basalt-Lava –, die Reynisdrangar: „Skessudrangur“, „Landdrangur“ und „Langsamur“. Eine Legende berichtet, dass Trolle ein Schiff ans Land bringen wollten und dabei versteinert worden seien.

Kap Dyrholaey Felsentor

Weiter durch den Süden bis zum Skogafoss, der uns in gleissendem Sonnenlicht erwartete. Bereits 1996 kletterte ich dort hoch zur Abbruchkanta, da hatte es zwar noch keine Treppe, aber irgendwie ging es trotzdem leichter - man wird eben älter ...

Skogafoss

Der Skógafoss (Waldwasserfall) ist ein Wasserfall des Flusses Skógá im Süden Islands.
Breite: 25 m, Höhe: 60 m

 

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So

14

Aug

2022

Weiter im Süden

Nach dem Feuerwerk führte uns die Fahrt weiter durch den Süden bis nach Vik. Hier wurde das Auto wieder mal aufgeräumt und wir genossen es im Essraum des Campingplatzes zu kochen.

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Sa

13

Aug

2022

Feuerwerk am Jökulsarlon

Von Höfn ging nun die Fahrt in Richtung der Gletscherlagune Jökulsarlon, wo heute Abend ein Feuerwerk stattfinden soll. Der Erlös dieses Feuerwerks geht an die Rettungskräfte, die immer wieder übermütige Touris aus misslichen Lagen befreien müssen. Wir waren am Nachmittag vor Ort und haben die Eisschollen in der Lagune und die Eisstücke am Strand beobachtet. Zwischendurch tauchten auch Seelöwen in der Lagune auf.

Feuerwerk

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Sa

13

Aug

2022

Weiter im Süden in Richtung Feuerwerk

Von Höfn fuhren wir noch einmal ein kurzes Stück zurück, um heute das Vestrahorn ohne Nebel zu fotographieren. Leider war Wind in der Lagune, so dass die Spiegelung nicht sichtbar war. Wir besuchten noch kurz die Vikingerdorf-Ruine, eine ehemalige Filmkulisse, die langsam verrottet. Dort trafen wir auf Bernd und Bettina aus Deutschland, die mit einer Reisegruppe in Island unterwegs sind. Wir hatten uns für den Abend verabredet und nun bereits vorher getroffen, die Welt ist eben klein.

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Fr

12

Aug

2022

Regen im Süden

Morgen

Mittag

Abend

Am Abend gab es dann noch einen Spaziergang durch Höfn und ein Nachtessen im Caffee Hornid.

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Do

11

Aug

2022

Vom Osten in den Süden

Am Morgen haben wir den Zeltplatz in Fossardalur verlassen und sind weiter durch den Süden gefahren. Die erste Station war Djupivogur. Dort bewunderten wir die Stein-Eier, die den Hafen schmücken. Die Freiheitsstatue schmückt den Hafen von Djupivogur. Bei Windstille, Sonne und 19 Grad, erlebten wir den isländischen Sommer - T-Shirtwetter.

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Mi

10

Aug

2022

Von Egilstadir an die Südküste

Vom Zeltplatz in Fellabaer fuhren wir erst mal ins Thermalbad. In der Nähe liegt das Vök Bath, wo wir dank unseres "fortgeschrittenen Alters"

schon als elderli people einchecken durften und die Hälfte des Preises sparten.

Nach der Erholung im Thermalbad ging die Fahrt weiter, entlang den Ostfjorden. Einen Halt gab es wie immer beim Blockhaus am Ende des Fjords, dies wäre mein "Traumhaus" in Island. Halt etwas abgelegen. Der Leuchtturm hinter dem Blockhaus setzt einen farbigen Punkt in die Landschaft.

Danach besuchten wir noch das Steinmuseum von Petra. Übernachtet haben wir dann auf dem Campingplatz Fossardalur.

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Di

09

Aug

2022

Von Asbyrgi nach Egilsstadir

In Asbyrgi sind wir bei Regen weggefahren, doch unterwegs lichtete sich der Himmel und die Sonne begrüsste uns, so dass wir uns entschlossen, in den Studlagil Canyon zu fahren mit seinen schönen Basaltsäulen. Unterwegs machten wir in der Nähe der Herdubreid eine kurze Pause.

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Mo

08

Aug

2022

Von Uppsalir nach Asbyrgi

Am letzten Abend in Uppsalir gab es (wie jedesmal) ein gemeinsames Grillen am Abend. Freyr und sein Onkel verwöhnten uns mit Lammfleisch, Forelle, Schweine- und Pferdefleisch vom Grill.

Von Akureyri führte uns der Weg über den Godafoss nach Myvatn, wo wir uns eine Pause gönnten. Heidy mit einer Tomatensuppe, ich mit einer Kjötsupa. Dann führte uns der Weg weiter entlang dem Dettifosstal bis nach Asbyrgi. Unterwegs erkundeten wir die vielen Basaltskulpturen.

 

Beim Zeltplatz in Asbyrgi mussten wir dann mit der Parka-App online einchecken. Nach einigen Versuchen und Fluchen ging es dann endlich. Die App ist nicht so pflegeleicht ...

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So

07

Aug

2022

2 Tage bei Katja und Freyr in Uppsalir bei Akureyri

Wie bei jeder Islandreise führt uns der Weg zu Freyr und Katja. Von hier aus erkunden wir Akureyri, suchen Neues oder besuchen Orte, wo wir noch nicht waren. Nicht fehlen darf ein Besuch im Weihnachtshaus bei Akureyri.

Am Sonntag ein Besuch im Botanischen Garten in Akureyri, in der Innenstadt und im Motorradmuseum beim Flughafen.

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Fr

05

Aug

2022

Fahrt in den Norden

Da die Zugangswege zum Vulkannoch nicht markiert sind, bewegen wir uns in Richtung Akureyri. Bei schönstem Wetter führt uns die Fahrt nach Bakkaflöt bei Varmahlid.

Isländischer Sommer - 21° !!!

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Mi

03

Aug

2022

Thermalbad und Vulkanausbruch

Heute sind wir von Selfoss aus ins Thermalbad "Krauma" gefahren, wo wir 2018 schon mal waren. Es war toll, in den verschieden heissen Pots zu baden.

Der Vulkan ist wieder ausgebrochen ...

Nun hoffe ich, dass man bald zu den Lavaströmen darf, wenn die Lage sicher ist.

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Di

02

Aug

2022

Ankunft von Heidy in Island

Heute Nachmittag wird Heidy in Keflavik landen und mich für drei Wochen in Island begleiten. Vorher wird noch aufgeräumt und etwas geputzt im Camper. Die Wartezeit habe ich in Gardur bei den Leuchttürmen verbracht.

Danach führte der Weg nach Selfoss zu Julia, die dort Julia's Guesthouse betreibt. Seit Jahren kehren wir immer wieder gerne bei ihr und Maik und den Tieren ein.

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Mo

01

Aug

2022

Etwas weg vom Epizentrum

Nach einer etwas ruhigeren Nacht (noch einige Nachbeben) habe ich Grindavik in Richtung Keflavik verlassen. Für heute Nacht stelle ich meinen Filou auf den Camping von Sandgerdi. So bin ich nahe beim Flughafen, denn Heidy wird morgen aus der Schweiz hier eintreffen.

Der Campingplatz liegt ideal rund 10 Minuten vom Flugplatz entfernt. Nun wird noch der Filou vom gröbsten Dtreck befreit, damit er wieder etwas wohnlicher ist.

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So

31

Jul

2022

Erdbeben auf Reykjanes

Heute bin ich von Hvergerdi in Richtung Porlakshöfn weitergefahren. Der Zeltplatz dort war überfüllt, darum ging es weiter in Richtung Grindavik. Beim Leuchtturm von Selvogsviti machte ich einen Unterbruch. Der Feldweg dorthin ist arg ausgeschlagen, darum hat es nicht viele Leute dort.

Von dort ging es dann weiter nach Grindavik.

 

Auf dem Campingplatz, im Camper fing es dann plötzlich an zu schütteln, man wähnte sich auf einer Offroadpiste, aber das Auto stand ja. Ein Erdbeben mit Stärke 5,4 auf der Richterskala hat das Auto toll durchgeschüttelt. Sind hier nahe beim Epizentrum, das im Fagradalsfjall liegt, also unweit von hier.

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Sa

30

Jul

2022

Endlich Sonne, aber mit Wind

Heute habe ich einen sonnigen Tag verbracht, habe mir das Dorf angeschaut, das sich seit meinem letzten Besuch stark verändert hat. Die Leute genossen die Sonne nach dem Regen sichtlich.

Sommer in Island: Wenn man trotz 13° bei Sonne im T-Shirt draussen sitzt!

Nachtessen in der Campingküche, damit danach nicht alles verrauchnet und verstunken ist im Camper!

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Fr

29

Jul

2022

Das Wetter wird besser...

Nach zwei Tagen in Selfoss bin ich weiter nach Hveragerdi. Hier zeigte sich ab Abend sogar noch die Sonne mit einem Lichtspiel.

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Mi

27

Jul

2022

Zurück nach Island

Am Mittwochmittag habe ich die Westmännerinseln mit der Fähre wieder verlassen und bin durch den Süden gefahren. Starke Regenschauer begleiteten mich.

Bei Selfoss hatte ich genug von Nebel und Regen und begab mich auf den Zeltplatz. Auch hier war Land unter, wie man auf den Bildern sieht, einen See gab es bis anhin nicht.

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Mo

25

Jul

2022

Strandspaziergang auf Heimaey

Heute mal wieder den Elefanten an der Küste besucht

 

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Sa

23

Jul

2022

Dem schlechten Wetter entwischt: ab auf die Westmännerinseln

Die erste Fähre am Samstagmorgen um 8.15 Uhr führte mich auf die Westmännerinseln. Meine Bekannte Ruth, die dort wohnt hat mir ein Fährticket besorgt, da die Plätze auf der Fähre wegen dem anstehenden Festival rar geworden sind.

Beim Leuchtturm konnte ich die riesigen Veränderungen in der Lavalandschaft feststellen. Viele Steinbögen sind zusammengefallen und das Meer erobert sich den Platz zurück. Von dort aus konnten wir auch zwei Orcas beobachten, die sich vor der Insel tummelten.

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Do

21

Jul

2022

Ankunft in Island: Nieselregen bei 13°

In Egilstadir habe ich dann den grossen Einkauf gemacht und bin dann durch den Süden gefahren mit dem Ziel auf die Suche nach besserem Wetter. Am Abend dann Ankunft in Vik.  

In Vik bei der Tanke kann man nicht nur wie in Island üblich, sein Auto vom Dreck befreien, auch für den Besitzer/in hat es eine "Servicestelle".

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Do

21

Jul

2022

Ankunft in Island

Wenn nun einer denkt, man könne sich einfach davonstehlen und ungesehen in die Ferien fahren, dann muss ich ihn aber enttäuschen. Die vielen Webcams die da überall montiert sind verfolgen dich auf Schritt und Tritt. So ist auch meine Ankunft in Seydisfjördür in Island nicht verborgen geblieben...

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Mi

20

Jul

2022

Unterwegs

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Di

19

Jul

2022

Ab nach Island

Sogar der Heli nimmt bei diesen Spritpreisen die Fähre ...

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Fr

15

Jul

2022

Es geht los ... in Richtung Fähre

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Sa

11

Jun

2022

Alles bereit ...

Kontrolle MFK für den Amarok. Technische Kontrolle Fahrwerk und Überprüfung aller Geräte (Heizung, Wasser, Boiler, Kühlbox, WC, Navigations-Computer, Dieselkochfeld).

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Mo

09

Mai

2022

Vorbereitungen laufen

Das nächste Island-Abenteuer beginnt schon bald ...

 

Am 19. Juli 2022 fährt der Filou in Hirtshals (Dänemark) auf die Fähre und wird am 21. Juli morgens in Seydisfjördur von Bord fahren. Zurückkehren wird er erst am 28.9.2022. Heidy besucht uns mit dem Flieger vom 2.8. - 24.8.2022.

 

Der Filou ist bereit, hat eine Inspektion und die Fahrzeugkontrolle hinter sich und wird nun mit allem beladen, was für einen 10 wöchigen Island-Trip so nötig sein wird.

 

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Do

30

Aug

2018

Zwischenstopp auf den Färöern

Fahrplanmässig hat das Schiff auf den Färöern um 15 Uhr angelegt, ist dann aber verspätet erst um Mitternacht wieder weggefahren. Der Kapitän hat aber versprochen, dass wir am Samstag pünktlich in Hirtshals um 10 Uhr anlegen werden. Wahrscheinlich kennt er da noch eine Abkürzung. Mit dem Wetter haben wir Glück, es scheint die Sonne und ein minimer Wellengang von 0,5 - 1m. So lässt sich die Fahrt auf dem Sonnendeck mit dem Tolino geniessen.

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Mi

29

Aug

2018

Bless Island - Auch die schönste Zeit hat ein Ende

Am Mittwochabend hat die Fähre Norröna zusammen mit dem Filou die Insel verlassen. Viele Eindrücke, Erlebnisse und neuen Freundschaften mit im Gepäck, habe ich Island wieder einmal verlassen. Ich hoffe auf eine ruhige Überfahrt und freue mich bereits wieder auf zu Hause.

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Di

28

Aug

2018

Der Herbst ist da - Stürmische Nacht mit Dauerregen

Die Nacht war ungemütlich, ich dachte schon ich sei auf dem Schiff, so haben die Böen meinen Camper durchgeschüttelt. Dazu peitschte der Regen vom Meer her an den Filou heran. Wenn ich aber an die Leute denke, die im Zelt übernachteten und dann irgend einmal in der Nacht in den Micra wechselten (zu viert, natürlich), dann muss ich schon sagen, dass ich es gut hatte, und es war auch alles dicht. An Schlafen war kaum zu denken, wenn nicht der Wind, dann waren es die Schiebetüren von meinen neuen besten Freunden, die mir den Schlaf raubten. Wie gesagt, nächstes Mal kommt ein Schweissgerät mit und dann ist Ruhe auf dem Platz :-)

Auch diese Nacht ging vorbei und früh morgens, als alle noch ihre mehr oder weniger nassen Sachen sortierten, machte ich mich auf den Weg nach Egilsstadir. Ich wählte die Route über die Öxi, die zwar nicht asphaltiert ist aber dafür einiges kürzer. Auch dachte ich, dass ich hier nicht so viele Asiaten antreffen würde und schon gar nicht um diese Zeit.

Natürlich hatte ich mich wieder mal verrechnet. Bis zur Passstrasse der Öxi ging es ganz flott, doch kurz nach dem ersten Anstieg war die Sicht nur noch 4 - 5 m, so dass "schleichen" angesagt war. Zwischendurch kam mir ein Isländer entgegen, in rasanter Fahrt, weil er die Strecke wohl wie seine Hosentasche kannte, leider aber ohne Licht, so dass ich ihn seeeeehr spät gesehen habe. Trotz den beidseitigen Schrecksekunden reichte es noch, dass wir uns Stossstange an Stossstange gegenüberstanden. Das hätte gerade noch gefehlt, am zweitletzten Tag einen "Tätsch". Wenigstens ist er dann mit Licht weitergefahren. So schlecht kann mein Englisch also gar nicht sein. Nun wird auf dem Zeltplatz in Egilsstadir alles für die Fährüberfahrt umgepackt und etwas aufgeräumt. Der Regen macht das Abschied nehmen leichter.

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Mo

27

Aug

2018

Langsam aber sicher gegen Osten

Wie schon geschrieben, war ich am Samstag noch an Maiks Geburtstagsparty. Da es sehr spät wurde, bot mir Julia an, bei ihr zu übernachten. Sie hatten für diese Nacht keine Gäste angenommen. Ich nahm das Angebot dankend an und setzte dann meine Fahrt am Sonntagmorgen in Richtung Osten fort. Zu Maiks Geburtstagsfest bot der schöne Mond eine tolle Kulisse.

Am Sonntag ging es dann von Selfoss über Vik nach Höfn. Beim Jökulsarlon war alles voller Wolken, so dass ich auf einen Stop verzichtete. Die ersten Herbststürme wüteten bereits im Süden und im südlichen Hochland, so dass es nun an der Zeit wird an die Rückkehr zu denken.

Von Höfn ging es nun heute Montag weiter in Richtung Fähre. Nach 100 km verleidete mir das Autofahren dermassen, dass ich mich entschloss, bereits in Djupivogur zu Übernachten. Davor hatte ich etliche Pausen gemacht und einige Pisten zum Strand gefahren, damit ich mich nicht allzu sehr ab den grösstenteils asiatischen Autofahrern aufregen musste. Da sie sich nicht gewohnt sind rechts zu fahren, fahren sie immer in der Mitte der Strasse und sind so kaum zu überholen. Im Osten sind die Strassen nicht mehr so breit wie im Süden und wenn die dann mit 75 km/h dahinschlendern und bei Gegenverkehr auf unter 60 abbremsen, wird es mühsam. Die dürfen ganz langsam fahren, damit habe ich kein Problem, aber eben auf der rechten Seite.(Grrrr....)

Noch ist der Zeltplatz leer, aber so ab 18  Uhr schleichen dann die Kastenwagenpiraten wieder an. Es dürfte ziemlich voll werden, denn hier im Osten gibt es nicht mehr so viele Übernachtungsmöglichkeiten. Im Süden hat man nun begonnen, Wildcamper zu büssen. Die ganz dreisten fahren abends nach der Kontrolle auf den Campingplatz und verlassen ihn am Morgen früh, so müssen sie nichts bezahlen, benutzen aber Strom, Dusche, Küche, WC etc. Diese "Geiz ist geil"-Mentalität ist sehr mühsam. Island ist nun mal teuer, aber das weiss man schon vorher!

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Fr

24

Aug

2018

Schönes Wetter angesagt - ab ins Hochland: Landmannalaugar und Langisjór (F208 - F235 - F208)

Nach vielen Regentagen war für heute Freitag gutes Wetter angesagt. Das heisst Wecker stellen und dann früh aus den Federn. Um 7.30 Uhr startete ich in Selfoss über die 30 in Richtung Sprengisandur. Hinter dem Kraftwerk bog ich dann in die F208 ein in Richtung Landmannalaugar. Die Piste ist topfeben, so dass es die Touristen auch ohne 4x4 versuchen nach Landmannalaugar zu kommen. Nun, das muss jeder selbst wissen, was er tut. Es gibt aber leider immer weniger richtige Geländewagenpisten im Hochland und das ist schade.

Nach Landmannalaugar geht es zuerst noch entlang der Piste F208 weiter südwärtd, bis zur Abzweigung der F235. Die Furten sind dieses Jahr allesamt niedrig (15 - 20 cm).

Da ich früh dran bin und das Wetter es weiterhin gut mit mir meint, entschliesse ich mich zu einem Abstecher an den Langisjór-See. Das ist eine tolle Piste mit vielen kleinen Furten.

Zuhinterst am See hat es einen einfachen Campingplatz mit WC und einer Spühle mit fliessendem Wasser mitten in der Pampa. Von hier an kommt man nur noch mit Wandern weiter. Leider zogen Wolken auf, so dass ich mich nicht überwinden konnte auf einen der umliegenden Hügel zu laufen. Das muss bis zum nächsten Mal warten. Auf dem Rückweg fuhr ich noch die Stichstrasse zur Berghütte. Die war toll zu fahren viel Sand, steile Anstiege und ebensolche Abfahrten und Furten. Hier fühlte sich der Filou im Element. Er hat auch nirgends geschwächelt.

Kurz vor Vik war dann fertig mit schönem Wetter und der Regen holte mich ein. Aber es war ein toller Tag mit vielen tollen Erlebnissen und Eindrücken. Es wird für dieses Jahr wohl die letzte grosse Hochlandtour gewesen sein.

Morgen feiert Maik noch seinen 40. Geburtstag, da werde ich bei seiner Party vorbeischauen. Am Sonntag ist für ganz Island Regen angesagt. Ja und am Mittwoch sollte ich im Osten, in Seydisfjördur sein, da ich auf die Fähre muss, um pünktlich wieder in der Schulstube zu stehen.

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Di

21

Aug

2018

Regenzeit

Nach dem tollen Tag im Hochland hat mich die Regenzeit wieder eingeholt. Ich habe noch 4 Tage bei Julia verbracht, wo ich ein bisschen mehr Auslauf habe als im Camper, wenn es pausenlos so schüttet. Morgen werde ich Julia wieder verlassen (müssen), denn die Zimmer sind alle ausgebucht.

 

http://www.julias-guesthouse.com

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Sa

18

Aug

2018

Rund um den Myrdalsjökull auf der F261 und der F232

Gestern Abend stellte ich meinen Camper in Hvolsvellir, dem Ausgangspunkt der heutigen Fahrt, auf den Campingplatz. Den ganzen Abend regnete es. Ich machte mir da aber keine grossen Sorgen, denn der Wetterbericht sagte für heute einen sonnigen Tag voraus. Um 8 Uhr startete ich in Richtung F261.

Die Piste folgt zuerst dem Flussbett der Markarfljot, parallel zur Pórsmörk - Piste, nur auf der andern Flussseite. Vorbei geht es am Eyafjallayökull, der mit seinem "Schluckauf" 2010 den Europäern das Fürchten beibrachte, weil er mit seiner Aschewolke den gesamten Flugverkehr lahmlegte. Danach steigt die Piste an auf der Höhe des Einhornberges bis zur Hochebene Maelifellsandur entlang des Myrdaljökulls. Das Horn des Einhornberges (Einhyrningur) sieht man erst, wenn man auf die Hochebene hinaufkommt.

Unterwegs kreuzt man den Laugavegur, den Wanderweg, der von Landmannalaugar nach Pórmörk führt. Es hatte bereits nur noch vereinzelte Wanderer unterwegs. Auch die Hochlandpiste hatte ich fast für mich allein, ich traf den ganzen Tag nur 6 Autos an.

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Fr

17

Aug

2018

Zurück auf der grossen Insel

Nach Zwei tollen Tagen auf den Westmännern, ging es am Freitagnachmittag zurück nach Island.

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Do

16

Aug

2018

Strandspaziergang

Heute haben wir auf den Westmännern einen ausgedehnten Strandspaziergang gemacht:

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Do

16

Aug

2018

In des Teufels Küche - Fondue auf dem Eldfell - Vulkan

Nach dem langen Strandspaziergang sind wir dann gegen 18 Uhr zum Vulkan Eldfell hoch gestiegen. Dieser hat die Insel vor rund 40 Jahren massiv verändert. Noch heute ist er an einigen Stellen im Krater bis zu 200° C heiss. Ruth Zolen, die seit über 30 Jahren hier lebt, zeigte Doris und mir, was man noch heute mit der Vulkanhitze anstellen kann. Ich muss sagen, noch nie hat ein Gerber-Fertigfondue so gut geschmeckt. Dazu ein Eldfell-Vulkanbier, das in der Brauerei auf der Insel hergestellt wird (mit Chili). Zu guter letzt haben wir noch einen tollen Sonnenuntergang genossen. Der Abstieg in der aufkommenden Dunkelheit war dann nicht so für meine lädierten Knies, aber es waren tolle 5 Stunden, die wir auf dem Vulkan berbracht haben. Danke Ruth und Doris.

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Mi

15

Aug

2018

Westmännerinseln

Das schlechte Wetter hat mich aus Island verjagt und ich bin auf die Westmännerinseln geflüchtet. Hier herrscht ein eigenes Wetter. An der Fähre erwarteten mich Ruth, die auf den Westmännern lange ein Guesthouse führte und Doris, eine alte Bekannte aus Deutschland.

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Di

14

Aug

2018

Hartnäckig bleiben lohnt sich ...

Hartnäckig bleiben lohnt sich. Nachdem es nun den ganzen Tag grau und wolkig war und teilweise noch regnete, riss um 17 Uhr die Wolkendecke auf und der Seljalandsfoss zeigte sich für eine gute halbe Stunde von seiner besten Seite. Danach war das ganze wieder vorbei.

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Di

14

Aug

2018

Seit Tagen nur Regen

Heute Morgen öffnete ich nach einer weiteren verregneten Nacht die Klappe des Campers und staunte nicht schlecht, als der Platz unter Wasser stand. Ich hoffe, dass die Wat-Tiefe des Campers ausreicht, um von hier wegzufahren. ;-)

So macht es nicht richtig Spass. Ich habe mir nun ein Fährticket für die Westmännerinseln besorgt. Ich werde dort Doris, eine alte Bekannte treffen. Dann ist wenigstens für Unterhaltung gesorgt, wenn das Wetter schon nicht will.

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Sa

11

Aug

2018

Þakgil am Kelingardalsvegur (bei Vik)

Heute bin ich den wohl eindrücklichsten Zeltplatz in Island nach 6 Jahren wieder mal angefahren. Er liegt in der Nähe von Vik am Myrdalsjökull. Die Piste ist wie viele andere einige Male planiert worden. Doch die Landschaft ist und bleibt eindrücklich. In dieser Gegend wurden für diverse Filme Aufnahmen gemacht. Fast am Ende der Piste liegt der Zeltplatz Þakgil. Er liegt in einem Talkessel und verfügt über einen Grillplatz in einer Höhle.

Am Abend fehlte dann leider das Reserverad. Die Halterung hat die 2. Islandreise nicht überlebt. Schade um die Beadlockfelge.

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Mi

08

Aug

2018

Naturreservat Hornstrandir

Heute bin ich mal mit dem Schiff unterwegs, da man mit dem Auto dort nicht hinkommt, wo ich gerne hin möchte. Mein Ziel ist der äusserste Zipfelder Westfjorde, das Naturreservat Hornstrandir. Das bedeutet eine zweistündige Bootsfahrt von Isafjördur aus und anlanden geht nur mit dem Schlauchboot, da es keinen Hafen gibt.

Ich setzte mit einer Hiking-Gruppe über, die sich dann die Zeit mit Wandern vertrieb und ich wurde bei der ehemaligen Farm abgesetzt, wo ich mich auf die Lauer legte, um Polarfüchse zu sehen. Am Abend gibt es auf der Farm noch ein Nachtessen zusammen mit der Hiking-Gruppe und dann geht es zurück nach Isafjördur. Ich wanderte der Küste entlang und musste nicht lange warten, bis ich den ersten Polarfuchs entdeckte. Er war noch ziemlich weit weg, auf für mein 600er Objektiv. Ich setzte mich hin und wartete. Nach einer knappen Stunde hat er sich mir bis auf etwa 50 m genähert und ich konnte tolle Bilder schiessen.

Gegen 17 Uhr kam dann die Hikinggruppe bei der Farm an und deren Guide zauberte in kurzer Zeit ein tolles isländisches Nachtessen auf den Tisch. Leider waren es alles Amerikaner, so dass ich von der Unterhaltung nicht allzuviel mitbekam.

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Mo

06

Aug

2018

Ruhetag und Auto pflegen

Nach den zwei letzten, für das Fahrzeug anstrengenden Touren, habe ich für mich einen Ruhetag eingeschoben und die Wartungsarbeiten am Auto ausgeführt. Etliche Schrauben hatten sich etwas gelöst und wurden nachgezogen. Auch der Ölstand wurde kontrolliert und aufgefüllt.

Danach wurde der Grill ausprobiert, da es einmal etwas windstill war. In Island kriegt man oft nur riesige Fleischmengen. Dise Portion war die kleinste erhältliche Packung, sonst hatte es 4, 8, oder 10 Stck drin. Die Islander sind ein geselliges Völklein.

Nach dem langen Wochenende, die meisten Isländer hatten bis und mit Montag frei, leerte sich der Zeltplatz von Isafjördur merklich.

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So

05

Aug

2018

4x4 - Wandern

In einem Reiseführer steht, dass es oberhalb Pingeyri den Berg Sandfell gibt, der mit einem Wanderweg erschlossen sei und dessen Aussichtsplattform einen tollen Blick in die Fjordlandschaft erlaube. Ganz am Schluss steht da noch der Satz: auch mit 4x4 Fahrzeugen erreichbar. Auf halber Höhe hatte es zwar einen Parkplatz, aber die werden ja die Antennen wohl kaum zu Fuss hochgetragen haben. Also weiter, bis zur Spitze. Ach ja, Wanderer hatte es auch!

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So

05

Aug

2018

Die 622 (Svalvogarvegur)

Wie vorausgesagt, weckte mich heute Sonntagmorgen die Sonne. Bei strahlend blauem Himmel verliess ich Isafjördur durch den langen Tunnel in Richtung Pingeyri. Am Önundarfjord gelang mir bei fast Windstille das folgende tolle Bild.

Die Route

Von Pingeyri aus führt der Svalvogarvegur immer entlang des Fjordzipfels. Oft klebt die Piste nur so an den Hängen. Die bergauf Passagen sind oft ruppig und steinig. In einer Regenperiode kann diese Küstenstrasse sehr rutschig und gefährlich werden. Nach dem 4x4 Schild wird es gewöhlich sofort ruppiger und ungemütlicher.

Die verlassene Farm von Lokinhamrar ist wieder bewohnt, wenn auch sicher nur in der Sommerszeit. Überhaupt ist mir aufgefallen, dass einige Bauruinen wieder zum Leben erweckt werden. Am Ende des Fjordes wurden bei einer Bauruine alle Fenster und Türen abgedeckt mit Holzplatten und ein provisorisches Dach aufgesetzt. Da will wahrscheinlich jemand renovieren.

Nach Lokinhamrar führt die Piste steil ans Meer hinunter. Hier möchte ich keinen Gegenverkehr erleben. Der Teil der Piste, der am Meer entlang führt ist nur bei Ebbe zu befahren. Aber auch dafür gint es eine App. Der Abschnitt am Meer entlang war dieses Jahr etwas knifflig, da die Piste in ziemlicher Schräglage den Felsen nach führt. Ausweichen kann man nicht, da kommt schon das Meer. Diese Partie war etwas ruppig und benötigte Feingefühl. Dank der guten Gewichtsverteilung der Kabine, leichter Aufbau und alles Gewicht unten, war die Schräglagenfahrt doch dann gut zu meistern. Ich möchte diesen Teil nicht mit einer üblichen Aufsetzkabine fahren müssen.

Vor der Rückfahrt nach Pingeyri habe ich noch "schnell" den Dynjandifoss besucht, der lag ja "fast" auf dem Weg.

Dann führte die Fahrt über den Fjordrücken zurück nach Pingeyri. Und nach so einem Tag hat der Fahrer auch eine Belohnung verdient: eine Waffel im Cafi Simbahöllin. Das Auto kriegt dann eine Wagenwäsche.

Ein toller Tag, tolles Wetter und alles hat geklappt und sogar das Auto ist noch heil ;-)

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Fr

03

Aug

2018

Nach em Räge schint d'Sunne - Von Keflavik in die Westfjorde

Nachdem Heidy am Freitag früh morgens in die Schweiz zurückreiste, begab ich mich nochmals auf den Zeltplatz in Sandgerdi um noch etwas weiterzuschlafen. Als es aber dann am Mittag immer noch in Strömen regnete, packte ich meine Sachen zusammen und beschloss in die Westfjorde zu fahren, da war für das Wochenende nämlich gutes Wetter angesagt. Solche Prognosen sind zwar immer mit Vorsicht zu geniessen, aber ich nahm die rund 500 km unter die Räder. Am Abend landete ich mit meinem Filou um 20 Uhr in Isafjördur, dem Hauptort der Westfjorde. Am Samstag legte ich einen Ruhetag ein und traf mich am Abend mit Marco Asbach zu einem Nachtessen in Flateyri. Dort tauschten wir Erfahrungen aus und die Zeit verging wie im Flug.

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Mi

01

Aug

2018

Heute ist Sommer in Island

Das Thermometer kletterte heute an dem sonnigen Tag in Reykjavik und Hafnarfjördur wo wir auf dem Campingplatz übernachteten, auf sagenhafte 17,5°. Das bedeutet in Island Sommer und T-Shirtwetter.

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Mi

01

Aug

2018

Von Akranes nach Reykjavik

Nachdem der Abend gestern noch verregnet war, erwartete uns heute Morgen in Akranes die Sonne. Vom Campingplatz ging es zuerst zu den zwei Leuchttürmen und zum Einkaufen.

Bald zogen wir los in Richtung Reykjavik, nicht ohne im Kaffee "Esjustofa" einen Halt mit heisser Schokolade und Kleinur zu machen.
In Reykjavik besuchten wir die Harpa und den Hafen. Die dort ausgestellte Lokomotive steht auf den einzigen Metern Geleise, die es in Island noch gibt. Die Lok und ein Schwestermodell wurden beim Bau des Hafens von Reykjavik gebraucht. Heute gibt es keine Eisenbahn in Island. Der ÖV findet mit Bussen, Schiffen und Flugzeugen statt. Dann machten wir uns auf den Weg ins neue HardRockCafe. Bereits im alten waren die Burger legendär, und ich muss sagen, sie sind es immer noch.

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Di

31

Jul

2018

Auf der Suche nach besserem Wetter - Von Akureyri nach Snaefellsnes

Nach viel Regen endlich wieder etwas blauer Himmel. So stehe ich mit zwei weiteren Leuten am Strassenrand und fange diesen Moment mit dem Fotoapparat ein. Da hält ein Touri-Auto, kurbelt die Scheibe runter und fragt: "What you see?" Die gute Frau konnte es nicht fassen, dass wir "nur" das Wetter fotographierten.

Immer wieder imposant, der Kirkjufell bei Grundarfjördur.

Bei einem Besuch auf Snaefellsnes darf natürlich ein Besuch im Fjoruhusid in Hellnar nicht fehlen, da gibt es nämlich die leckeren Waffeln...

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Mo

30

Jul

2018

Kaffi Kú bei Akureyri

Nach zwei Tagen in Uppsalir ging es weiter. Auf dem Weg nach Akureyri besuchten wir noch das Kaffi Kú.

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So

29

Jul

2018

Zu Besuch bei Freunden: Guesthouse Uppsalir (Akureyri) bei Freyr Ragnarsson und Katja Laun

Wie bei jedem Islandaufenthalt machten wir auch dieses Jahr wieder Halt in Uppsalir. Da das Wetter nicht so toll war, machte Heidy ihre ersten Reitversuche mit Anna.

Am Nachmittag begleiteten wir noch einen Ausritt ins Fjordtal.

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Fr

27

Jul

2018

Steinbögen von Raufarhöfn

Da es immer noch schön war, fuhren wir weiter in Richtung Myvatn. Heidys routenwahl über den Dettifoss erwies sich als nicht so glücklich, die Piste ist recht holperig. Am Abend erreichten wir dann nach rund 420 km Fahrt Myvatn und leisteten uns den teuersten Camping (aber weitaus nicht der komfortabelste), seit wir in Island sind.

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Fr

27

Jul

2018

Schönes Wetter

Für heute Freitag war schönes Wetter angesagt, nachdem es gestern Abend auf dem Camping in Dalvik geschüttet hatte wie aus Kübeln (gaaanz grossen!). Am Morgen haben wir uns nach Hauganes begeben, um Wale beobachten zu gehen. Nicht unbedingt ein billiges Vergnügen, aber wir hofften, dass es sich lohnt. Mit warmen Anzügen ausgestattet, begaben wir uns auf das Schiff ...

Nach dem erfolgreichen Beobachten der Wale führte uns der Weg weiter über Husavik an den östlichsten Zipel Islands, nach Raufarhöfn in der Melrakkaslétta. Da oben stehen am Polarkreis die grossen Steinbögen.

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Do

26

Jul

2018

Von Hofsós nach Siglufjördur

In Siglufjördur, dem nördlichsten Städtchen Islands, besuchten wir das Heringmuseum. Ausgestellt sind viele Exponate der 40er und 50er Jahre, die im Leben der damaligen Bewohner eine Rolle spielten. Ob unsere Nachfahren noch etwas mit der alten Rechenmaschine und dem Telefon anfangen können? Clevere Ideen entdeckt man auch beim Bettenbau. Diese Betten konnte man sowohl in der Breite als auch in der Länge verändern, so dass sie tagsüber auf ein kleines Mass zusammengestellt werden konnten.

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Mi

25

Jul

2018

Hofsós

Auf dem Weg nach Hofsós machten wir beim Automuseum in Stóragerdi Halt.

Die wahren Schätze findet man oft auch

 

rund um das Museum herum ...

Weiter ging es dann nach Hofsós.

Im Restaurant Sólvík haben wir hervorragend gegessen!

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Di

24

Jul

2018

Hraunfossar

Von Husafell führte uns der Weg zum Hraunfossar, wo das Wasser des Wasserfalles aus den Lavaschichten herausbricht. Diese Höhlen sind entstanden durch das oberirdische Abkalten von sehr flüssiger Lava, so dass unterirdische Tunnelsysteme entstanden, die nun das Wasser nutzt. In der gleichen Gegend findet man die grössten Lavahöhlen Islands, z.B. Surtshellir. Diese haben wir wegen dem schlechten Wetter ausgelassen, da wir schon mal da waren, bei gutem Wetter.

Der Weg führte uns dann weiter nach Hwammstangi, wo wir übernachteten. Unterwegs fanden wir noch einen weiteren kleinen Wasserfall, den Glanni.

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Mo

23

Jul

2018

Regen ...

Gegen Mittag haben wir uns von Julia verabschiedet und sind in Richtung Þingvellir gefahren.

 

Þingvellir, die Allmännerschlucht.

Hier kann man die Geologie noch wirklich erleben. Diese Spalte zwischen den zwei Kontinentalplatten Eurasien und Nordamerika driftet jedes Jahr einige Zentimeter auseinander.

Für die Isländer hat der Ort eine weitere Bedeutung, wurde doch hier in dieser Schlucht der Staat gegeründet. Lange Zeit war es die Gerichtsstätte dieses Volkes und hier sagte sich das Volk von seinen heidnischen Göttern los und trat zum Christentum über.

Weiter ging es dann in Richtung Reykholt, wo wir das neue Thermalbad KRAUMA suchten. Wir waren bereits zwei Mal daran vorbeigefahren, bis wir es dann entdeckten. Da scheinen nicht Werbeprofis am Werk zu sein. Das Bad war neu und toll eingerichtet, der Ruheraum für 6 Personen aber schon jetzt viel zu klein, da ändert auch das an der Decke aufgehängte Cheminee nicht viel. Für mich stimmte indes auch die Wasserqualität nicht. Preislich liegt das Bad etwa beim Myvatn-Bad, das heisst rund die Hälfte der blauen Lagune.

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So

22

Jul

2018

Heidy hat das schlechte Wetter gebracht

Pünktlich mit ihrer Landung kam auch das schlechte Wetter. Zum Glück haben wir die drei ersten Nächte in Julia's Guesthouse in Selfoss gebucht.

Heidy versuchte die zwei Wellensittiche Knut und Polly zu dressieren, was mit mässigem Erfolg gelang.

Am Samstag verbrachten wir die Zeit mit Shoppen im Kringlan in Reykjavik und den Outletcntern von North66 und IceWear. Danebe entdeckte ich einige lustige Spiele:

Am Sonntag besuchten wir das Lavacentre in Hvolsvöllur. Auf der Rückkehr nach Selfoss besuchten wir noch den Urridafoss.

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Do

19

Jul

2018

Rund um Kevlavik

Da Heidy morgen in Island ankommt, reichte es heute nicht mehr für eine Tour ins Hochland. Das Auto ist wieder gereinigt und ich besuchte einige Orte an der Küste zwischen Porlakshöfn und Sandgerdi.

 

Mein erstes Ziel war Seltùn mit seinen Solfatarenfeldern.

Gleich neben Seltùn liegt der Graenavatn.

Danach ging es der Küste nach weiter nach Grindavik

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Di

17

Jul

2018

1. Hochland-Tour

Heute startete ich zu einer etwas über 250 km langen Tour bei schönstem Wetter. Die Anfahrt führte von Selfoss wieder an den Thinvalla-vatn und von dort über die Kaldidalur bis zum Abzweig an der Stromleitung, die F338.

Von hier ging es dann der Power Line entlang, die zum Gullfoss führt.

Kurz vor dem Gullfoss nahm ich dann die F333, die direkt zum Geysir führt. Das letzte Stück führt durch einen richtigen Wald, was man in Island lange nicht mehr gesehen hat.

Vom Geysir gings dann nach Laugarvatn, wo etwas zur Stärkung nötig war. Dach ging es über die F337 wieder nordwärts richtung Power-Line. Die Piste führt geradeaus den Berg hoch und fordert Mann und Auto. Dank Untersetzung kann die Kupplung geschont werden. Loses Geröll macht den Anstieg oft etwas knifflig. So wie es rauf ging, geht es auf der andern Seite auch wieder runter. Weichsandfelder und steinige Partien wechseln sich ab. Immer wenn die Piste etwas schneller befahren werden könnte, trüben diverse Lavabuckel die Freude des schnellen Fahrens. Der letzte Teil zurück an den Thingvalla-vatn hat es in sich. Grosse Steinblöcke lassen nur gerade eine Jeep-Spur zu. Grössere Fahrzeuge wird man hier nicht treffen. Zum Glück habe ich nur 4 oder 5 Fahrzeuge gekreuzt, denn an einigen Stellen wäre dies unmöglich oder nur mit viel Umtrieb zu schaffen.

Alles in allem eine tolle Tour. Morgen darf ich dann noch das Auto waschen...

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Mo

16

Jul

2018

Blauer Himmel

Die lange Etappe am Freitag von über 600 km scheint sich gelohnt zu haben. Gegen Mittag zeigt sich der Himmel in Selfoss von seiner schönsten Seite und ich beschloss, die Geothermalgebiete in der Nähe etwas näher anzuschauen. Von Selfoss ging es an den Thingvallavatn, wo ich jedoch nicht sehr lange blieb, da sich dort tausende von Mücken tummelten und auf die Touris warteten. Natürlich opferte ich mich, um doch hier für den Blog noch ein paar Fotos zu schiessen. Ich konnte auch niemanden anderes herausschicken, da ich noch alleine unterwegs bin und Heidy erst am Freitag mit dem Flieger nachkommt.

Vom See aus fuhr ich zum Geothermalgebiet von Nesjavellir. Hier wird das warme Wasser für die Gegend um Reykjavik gewonnen.

Auf der andern Seite des Hengill's liegt Hveragerdi. Auch hier dampft es überall aus dem Boden heraus. Viele Gewächshäuser werden damit gespiesen und bei

"Kjöt og Kunst Restaurant" wird auch damit gekocht. (http://www.kjotogkunst.is/home-eng) Hier gibts auch die leckeren Brote mit Banane, Rhabarber und Datteln zu kaufen.

 

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Sa

14

Jul

2018

Immer der Sonne nach

Wie angekündigt, kommt auch hier im Osten das schlechte Wetter an. Da seit diesem Jahr die Campingplatzpflicht gilt zum Übernachten in Island, begebe ich mich auf den Campingplatz in Egilsstadir. Nun beginnt es richtig zu schütten. Der Campingplatz war eh schon recht voll und es wurden immer mehr. Als ich später mal aus dem Fenster schaute, hatten sich beidseitig noch zwei Camper zwischen die da stehenden Fahrzeuge gequetscht. So macht das Übernachten keinen Spass. Dazu kommt noch die Flut von Go- und Happy Campers, die einem mit ihrem Schiebetüren zuknallen fast in den Wahnsinn treiben.

Morgens um 8 Uhr entschliesse ich mich zur Flucht. Im Süden sind einige sonnige Gebiete auf der Wetterkarte sichtbar, also ab in den Süden. Bei Sonnenschein fahre ich durch den Süden, ein kurzer Halt am Jökulsarlon, wo es nicht mal so viele Leute hat und dann Weiter, den Lupinenfeldern entlang nach Vik und dann nach Selfoss. Der Camping von Selfoss ist wider Erwarten nur mässig belegt, was mich natürlich freut. Am Freitag wird Heidy in Keflavik landen und bis dahin werde ich in der Umgebung von Reykjavik einiges unternehmen.

Auf dem Weg in den Süden (Reydarfjördur)

Faskrudsfjördur

Faskrudsfjördur

Faskrudsfjördur, dieses Weekendhaus würde mir auch passen, ist etwas weit weg ...

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Fr

13

Jul

2018

Cola Automat, mitten in der Pampa

Auf dem Weg von Egilsstadir zu den Ostfjorden kommt man am wohl einsamsten Snackautomaten der Welt vorbei. Hier muss man übrigens mit Bargeld bezahlen, was die Diskussion, ob man in Island alles mit Karte bezahlen kann wieder neu anfacht.

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Do

12

Jul

2018

Endlich da

Wenn die Fähre endlich in den Hafen einläuft, wiederholt sich jedes Mal das selbe Spiel: Alle eilen zu den Liften und verstopfen die Treppen, obwohl nicht alle Parkdecks geöffnet sind. So dauert es dann rund eine weitere Stunde, bis man aus dem Schiff rauskommt. So nach der Regel, wer früh reinfährt, kommt spät raus, das gilt besonders für die grossen und hohen Fahrzeuge. Das hat dann den Vorteil, dass man beim Zoll einigermassen schnell durchgewunken wird.

Ich verlasse Seydisfjördur auf dem schnellsten Weg (das kann ich mir dann vor der Abreise noch genauer anschauen) und fahre über den Pass nach Egilsstadir, um hier das Wichtigste einzukaufen.

Als erstes natürlich in den Vodafone-Shop um eine Datenkarte für den Router zu kaufen. Danach etwas Bargeld, da es doch noch Zeltplätze gibt mit Barzahlung (Bakkagerdi z.B.) Nach dem Besuch im Netto, wo es immer wieder zu lustigen Szenen kommt, wenn di Touris ihren ersten Einkauf machen und die Schilder auf der Verpackung nicht lesen können. Ich behelfe mir da eines Spickzettels, den ich aus dem Jahre 1996 aus Island mitgebracht habe, im Kleinformat laminiert hat er jetzt bereits 7 Island-Trips überlebt.

Nun geht es, da das Wetter noch so toll ist, sofort weiter in die Ostfjorde, nach Bakkagerdi zum Vogelfelsen im Hafen. Diese putzigen Tierchen haben es mir angetan und ich könnte ihnen stundenlang zusehen, ebenso den Möwen, die immer wieder versuchen ihnen die Beute, die sie aus dem Meer gefischt haben, streitig zu machen.

 

Vom Vogelfelsen geht es dann zurück zum Campinplatz Bakkagerdi. Der ist erneuert und vergrössert worden im letzten Jahr. Das Büro ist aber immer noch das alte: Bezahlen nur mit Bargeld!

Am Abend dann die ersten 600 Fotos sortieren und auswerten. Ich habe diesmal versucht, die Puffins im Flug zu erwischen, da gibt es bei den Serienaufnahmen einiges zu löschen. Plötzlich wurde mein Arbeitseifer durch den Wegfall des Internets etwas getrübt. Ich hatte doch beim Router die APN für Island geändert, und das Startguthaben von 3 GB konnte ich kaum aufgebraucht haben.

Etwas genervt legte ich mich in die Koje, um dann mitten in der Nacht wieder runter zu kraxeln, da mir die Lösung des Rätsels klar wurde. Den Datendieb fand ich dann in den Einstellungen meines Cloud-Dienstes für die Fotos, der begonnen hatte, meine 600 Bilder in die Cloud zu laden. Übertragung abgebrochen und alle Onlinedienste gekappt und dann die Datenkarte wieder aufgefüllt. Darum dürft / müsst ihr jetzt halt weiterlesen, was hier in Island so passiert.

Danach noch eine Runde Schlaf und um 8 Uhr dann das Frühstück, das mir noch besser mundet, wenn ich bedenke, dass es bei euch wegen der Zeitverschiebung bereits 10 Uhr ist...

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Mi

11

Jul

2018

Überfahrt

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So

08

Jul

2018

Anreise zur Fähre

Es ist sicher keine dumme Idee, die Strecke durch Deutschland am Sonntag zu fahren. Es fährt sich einiges entspannter ohne LKW's. Gut die Baustellen sind immer noch da, aber dank sonnigem Wetter war es ein recht entspanntes Fahren, so dass ich nach etlichen Pausen um 19.30 Uhr in Flensburg ankam. Auf dem Tacho waren da 1034 km mehr. Am Montag ging es dann weiter in Richtung Norden, und wie weiter nördlich ich fuhr, desto weniger Autos hatte es. Zuletzt waren es nur noch die aufgemotzten Landys und Jeeps, die wie ich zur Fähre fuhren.

 

Diese Berner Familie traf ich bereits auf einer deutschen Autobahnraststätte, das Ziel war relativ leicht zu erraten...

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Sa

07

Jul

2018

Bin dann mal weg

Sonntagmorgen um 6 Uhr geht es los. Zuerst mal in Richtung Dänemark nach Hirtshals.

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Do

28

Jun

2018

Der Countdown beginnt - in 10 Tagen geht es los

Die grossen Reifen mit den Beadlock-Felgen sind aufgezogen und die Dachbox ist montiert. Beim Kompressor wurde noch eine Schutzplatte montiert, damit er gegen Felsberührungen besser geschützt ist. Letzte Kontrolle mit Tom Strahm von Storm72.ch  Morgen wird fertig beladen und dann geht es ab auf die Waage.

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Mo

28

Mai

2018

Elektrik überarbeitet

In der 1A Auto-Schmiede in Magdeburg hat Martin Braunschweig die gut halbjährigen Pendenzen der Firma OEM plus behoben und endlich funktioniert die Elektrik so wie sie sollte. Ebenfalls die elektrische Heckklappe schliesst nun zuverlässig. Hier nochmals ein herzliches Dankeschön an Martin, für seinen Einsatz. Damit gehören der eigensinnige Solarregler und die entladene Batterie endlich der Geschichte an.

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Di

30

Jan

2018

Die Vorbereitungen beginnen

Die Fähre ist gebucht und ein neues Islandabenteuer steht an. Am 10. Juli gehts an Bord der Norröna in Richtung Island. Heidy folgt am 20. Juli mit dem Flieger. Am 3. August verlässt sie Reykjavik wieder in Richtung Zürich. Ich werde mit dem Filou am 29. August die Insel wieder verlassen.

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Mo

02

Jan

2017

Umbauten

Momentan ist der Filou in Berlin, um einige Korrekturen an der Kabine machen zu lassen. Einige Dinge haben sich auf der dreimonatigen Testfahrt nicht bewährt und werden nun verbessert.

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So

20

Nov

2016

Reparatur Fahrwerk

Nach der Rückkehr von Island, war es wichtig, das Auto genau zu prüfen. Es fehlte ja bereits die vordere linke Antriebswelle. Das Auto wurde auf einem Prüfstand in Marbach vermessen und ich konnte aufatmwen. Kein Fahrwerksschaden.

Nun musste das Auto von der Versicherung begutachtet werden, die das OK geben musste für die zu ersetzenden Teile. Die Liste wurde lang: Lenkgetriebe, Stossdämpfer, Antriebswellen beidseitig und auch die Spurstange links hatte einen Knacks.

Nun verfügt mein Amarok vorne wieder über ein erneuertes Fahrwerk. Dank der Vollkaskoversicherung hält sich der Schaden in Grenzen. Einzig der Selbstbehalt bleibt.

Nach dem Fahrwerk bekommt der Filou den ersten Service spendiert, mit rund 20'000 km. Als nächstes folgt das Überarbeiten der Elektronik und der Kabine. Danach sollten die Kinderkrankheiten ausgemerzt sein und der Wagen wieder betriebsbereit.

 

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Mi

21

Sep

2016

Bless Bless Island

Nun heisst es Abschied nehmen. Heute Abend wird die Fähre Seydisfjördur verlassen und in Richtung Dänemark schippern.

 

Für mich geht eine lange Zeit in Island zu Ende. Es war nach 2011 das zweite Mal, dass ich so lange auf der Insel verbleiben durfte. Insgesamt war es mein siebter Urlaub auf der Insel. Ich habe wieder neue Ecken entdeckt, liebe und nette Menschen kennengelernt, war aber auch entsetzt über den einsetzenden Massentourismus. Da viele Leute nicht wissen, wie man sich in einem fremden Land aufführt, gab es dieses Jahr bereits einschränkende Regeln, so z.B. beim Campieren. Früher war das wilde Campieren nur in den Nationalparks verboten, dieses Jahr aber allgemein, das heisst, man musste auf einen Campingplatz zum Übernachten. Hunderte von Kleincampern in der Grösse des Renault Kangoo oder die grösseren der Ford Transit Kategorie überschwemmten Island. All diese Lieferwagen hatten kein WC an Bord. So wurde die Notdurft an Orten erledigt, die nicht dafür vorgesehen sind. Was nach der Abreise am nächsten Morgen zurückblieb, kann sich jeder vorstellen. Auch konnte ich beobachten, dass diese Kategorie immer sehr spät auf den Campingplätzen erschien und am Morgen sehr früh wieder wegfuhr und dann auf einem Parkplatz im Dorf sich verpflegte, so konnte man das Bezahlen der Camping-Gebühr umgehen.

 

Ich verstehe die Isländer auch, wenn sie auf Grund solcher Vorkommnisse misstrauisch und zurückhaltend werden. Wenn man aber Hilfe benötigt, sind sie sehr zuvorkommend und hilfsbereit.

 

Ich habe auch wieder festgestellt, dass einem die Natur manchmal Grenzen setzt und einem nachdrücklich zeigt, wer der stärkere ist. Mit etwas Demut  kehre ich nun in unsere verplante Welt zurück. Zum Glück haben zu Hause gerade die Herbstferien begonnen, so dass ich mich noch etwas anklimatisieren kann.

 

Es wird sicher nicht das letzte Mal sein, dass der Filou den Weg nach Island unter die Räder genommen hat, denn wie heisst es so schön: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub.

 

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Sa

17

Sep

2016

Islands Wasserfälle

Abendstimmung in Myvatn

Nachdem heute wieder mal Regenwetter angesagt war und dazu noch Nebel, bin ich nur bis Myvatn gefahren und habe hier im Camper die Fotos der 3 Monate etwas sortiert. Hier eine Zusammenstellung der Wasserfälle.

Aldeyarsfoss

Dettifoss 1

Dettifoss 2

Dynjandi

Glymur

Godafoss 1

Godafoss 2

Gullfoss

Hengifoss

Litlanesfoss

Hraunfossar

Seljalandsfoss

Seljalandsfoss 2

Skogafoss

Svartifoss

Systrafoss

Urridafoss

Urridafoss 2

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Fr

16

Sep

2016

Die Steinbögen in der Melrakkaslétta

Heute bin ich bei Sonnenschein in Egilstadir im Osten gestartet, um in den nordöstlichsten Zipfel von Island zu fahren. Dort stehen in Raufarhöfn die gewaltigen Steinbögen. Es ist ein Kunstwerk, das 1996 begonnen wurde und schlussendlich aus 72 Steinbögen bestehen sollte und das berühmte Stonhenge in den Schatten stellen soll.

Auf der Fahrt dorthin habe ich in Porshöfn ein Restaurant entdeckt, das lokale Spezialitäten anbietet. Ich habe dort am Mittag gegessen und muss sagen, dass es eines der besten Restaurants ist und das für umgerechnet etwa 25 sFr. (Bàran Restaurant Local Food/http://baranrestaurant.is/en/)

Nach dem Besuch der Steinbögen und des Leuchtturms in Raufarhöfn, habe ich die Halbinsel Melrakkaslétta durchquert und bin wieder gegen Süden, nach Husavik gefahren. Kaum auf dem Camping angekommen, setzte auch schon der erste Regen ein.

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