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Langsam aber sicher gegen Osten

Wie schon geschrieben, war ich am Samstag noch an Maiks Geburtstagsparty. Da es sehr spät wurde, bot mir Julia an, bei ihr zu übernachten. Sie hatten für diese Nacht keine Gäste angenommen. Ich nahm das Angebot dankend an und setzte dann meine Fahrt am Sonntagmorgen in Richtung Osten fort. Zu Maiks Geburtstagsfest bot der schöne Mond eine tolle Kulisse.

Am Sonntag ging es dann von Selfoss über Vik nach Höfn. Beim Jökulsarlon war alles voller Wolken, so dass ich auf einen Stop verzichtete. Die ersten Herbststürme wüteten bereits im Süden und im südlichen Hochland, so dass es nun an der Zeit wird an die Rückkehr zu denken.

Von Höfn ging es nun heute Montag weiter in Richtung Fähre. Nach 100 km verleidete mir das Autofahren dermassen, dass ich mich entschloss, bereits in Djupivogur zu Übernachten. Davor hatte ich etliche Pausen gemacht und einige Pisten zum Strand gefahren, damit ich mich nicht allzu sehr ab den grösstenteils asiatischen Autofahrern aufregen musste. Da sie sich nicht gewohnt sind rechts zu fahren, fahren sie immer in der Mitte der Strasse und sind so kaum zu überholen. Im Osten sind die Strassen nicht mehr so breit wie im Süden und wenn die dann mit 75 km/h dahinschlendern und bei Gegenverkehr auf unter 60 abbremsen, wird es mühsam. Die dürfen ganz langsam fahren, damit habe ich kein Problem, aber eben auf der rechten Seite.(Grrrr....)

Noch ist der Zeltplatz leer, aber so ab 18  Uhr schleichen dann die Kastenwagenpiraten wieder an. Es dürfte ziemlich voll werden, denn hier im Osten gibt es nicht mehr so viele Übernachtungsmöglichkeiten. Im Süden hat man nun begonnen, Wildcamper zu büssen. Die ganz dreisten fahren abends nach der Kontrolle auf den Campingplatz und verlassen ihn am Morgen früh, so müssen sie nichts bezahlen, benutzen aber Strom, Dusche, Küche, WC etc. Diese "Geiz ist geil"-Mentalität ist sehr mühsam. Island ist nun mal teuer, aber das weiss man schon vorher!

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