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Die 622 (Svalvogarvegur)

Wie vorausgesagt, weckte mich heute Sonntagmorgen die Sonne. Bei strahlend blauem Himmel verliess ich Isafjördur durch den langen Tunnel in Richtung Pingeyri. Am Önundarfjord gelang mir bei fast Windstille das folgende tolle Bild.

Die Route

Von Pingeyri aus führt der Svalvogarvegur immer entlang des Fjordzipfels. Oft klebt die Piste nur so an den Hängen. Die bergauf Passagen sind oft ruppig und steinig. In einer Regenperiode kann diese Küstenstrasse sehr rutschig und gefährlich werden. Nach dem 4x4 Schild wird es gewöhlich sofort ruppiger und ungemütlicher.

Die verlassene Farm von Lokinhamrar ist wieder bewohnt, wenn auch sicher nur in der Sommerszeit. Überhaupt ist mir aufgefallen, dass einige Bauruinen wieder zum Leben erweckt werden. Am Ende des Fjordes wurden bei einer Bauruine alle Fenster und Türen abgedeckt mit Holzplatten und ein provisorisches Dach aufgesetzt. Da will wahrscheinlich jemand renovieren.

Nach Lokinhamrar führt die Piste steil ans Meer hinunter. Hier möchte ich keinen Gegenverkehr erleben. Der Teil der Piste, der am Meer entlang führt ist nur bei Ebbe zu befahren. Aber auch dafür gint es eine App. Der Abschnitt am Meer entlang war dieses Jahr etwas knifflig, da die Piste in ziemlicher Schräglage den Felsen nach führt. Ausweichen kann man nicht, da kommt schon das Meer. Diese Partie war etwas ruppig und benötigte Feingefühl. Dank der guten Gewichtsverteilung der Kabine, leichter Aufbau und alles Gewicht unten, war die Schräglagenfahrt doch dann gut zu meistern. Ich möchte diesen Teil nicht mit einer üblichen Aufsetzkabine fahren müssen.

Vor der Rückfahrt nach Pingeyri habe ich noch "schnell" den Dynjandifoss besucht, der lag ja "fast" auf dem Weg.

Dann führte die Fahrt über den Fjordrücken zurück nach Pingeyri. Und nach so einem Tag hat der Fahrer auch eine Belohnung verdient: eine Waffel im Cafi Simbahöllin. Das Auto kriegt dann eine Wagenwäsche.

Ein toller Tag, tolles Wetter und alles hat geklappt und sogar das Auto ist noch heil ;-)

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Die Besitzer:

Peter & Heidy