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Endlich da

Wenn die Fähre endlich in den Hafen einläuft, wiederholt sich jedes Mal das selbe Spiel: Alle eilen zu den Liften und verstopfen die Treppen, obwohl nicht alle Parkdecks geöffnet sind. So dauert es dann rund eine weitere Stunde, bis man aus dem Schiff rauskommt. So nach der Regel, wer früh reinfährt, kommt spät raus, das gilt besonders für die grossen und hohen Fahrzeuge. Das hat dann den Vorteil, dass man beim Zoll einigermassen schnell durchgewunken wird.

Ich verlasse Seydisfjördur auf dem schnellsten Weg (das kann ich mir dann vor der Abreise noch genauer anschauen) und fahre über den Pass nach Egilsstadir, um hier das Wichtigste einzukaufen.

Als erstes natürlich in den Vodafone-Shop um eine Datenkarte für den Router zu kaufen. Danach etwas Bargeld, da es doch noch Zeltplätze gibt mit Barzahlung (Bakkagerdi z.B.) Nach dem Besuch im Netto, wo es immer wieder zu lustigen Szenen kommt, wenn di Touris ihren ersten Einkauf machen und die Schilder auf der Verpackung nicht lesen können. Ich behelfe mir da eines Spickzettels, den ich aus dem Jahre 1996 aus Island mitgebracht habe, im Kleinformat laminiert hat er jetzt bereits 7 Island-Trips überlebt.

Nun geht es, da das Wetter noch so toll ist, sofort weiter in die Ostfjorde, nach Bakkagerdi zum Vogelfelsen im Hafen. Diese putzigen Tierchen haben es mir angetan und ich könnte ihnen stundenlang zusehen, ebenso den Möwen, die immer wieder versuchen ihnen die Beute, die sie aus dem Meer gefischt haben, streitig zu machen.

 

Vom Vogelfelsen geht es dann zurück zum Campinplatz Bakkagerdi. Der ist erneuert und vergrössert worden im letzten Jahr. Das Büro ist aber immer noch das alte: Bezahlen nur mit Bargeld!

Am Abend dann die ersten 600 Fotos sortieren und auswerten. Ich habe diesmal versucht, die Puffins im Flug zu erwischen, da gibt es bei den Serienaufnahmen einiges zu löschen. Plötzlich wurde mein Arbeitseifer durch den Wegfall des Internets etwas getrübt. Ich hatte doch beim Router die APN für Island geändert, und das Startguthaben von 3 GB konnte ich kaum aufgebraucht haben.

Etwas genervt legte ich mich in die Koje, um dann mitten in der Nacht wieder runter zu kraxeln, da mir die Lösung des Rätsels klar wurde. Den Datendieb fand ich dann in den Einstellungen meines Cloud-Dienstes für die Fotos, der begonnen hatte, meine 600 Bilder in die Cloud zu laden. Übertragung abgebrochen und alle Onlinedienste gekappt und dann die Datenkarte wieder aufgefüllt. Darum dürft / müsst ihr jetzt halt weiterlesen, was hier in Island so passiert.

Danach noch eine Runde Schlaf und um 8 Uhr dann das Frühstück, das mir noch besser mundet, wenn ich bedenke, dass es bei euch wegen der Zeitverschiebung bereits 10 Uhr ist...

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Kommentare: 1
  • #1

    Christian (Samstag, 14 Juli 2018 19:53)

    Was ist passiert? Geht es Dir gut? Geht es Dir wIrrlicht gut?
    Wenn du ch das Frühstück sehe, mache ich mir wirklich Gedanken ;-)

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