Island - Tagebuch 2011

Hier das neue Tagebuch. Wer einen Kommentar zu einem Eintrag schreiben will, klickt auf die Überschrift neben dem Datum. Danach öffnet sich das Kommentar-Fenster.

Do

29

Sep

2011

Velkomin heim!

Nach einer langen Fahrt sind wir am Donnerstagabend gegen 17 Uhr zu Hause angelangt. Für mich, der ich am 16. Juli in Signau wegfuhr, ging eine lange Zeit zu Ende, die ich aber nicht missen möchte. Trotz allem schlechten Wetter, Krankheit und Pannen mit dem Auto, was eben so alles dazu gehört.

Interessant ist die Aufteilung der Kosten. Da ich in den 10 Wochen rund 11'000 km zurückgelegt habe, sind die Dieselkosten am höchsten.

 

Ich möchte es nicht unterlassen, allen zu danken, die mir diesen Urlaub ermöglicht haben. Allen voran Regina, meiner Stellvertreterin.

 

Ebenfalls ein herzliches Dankeschön an meine zeitweiligen Begleiter: Christian, Heidy, Julia, Maik, Lutz, Gabi, Freyr ... und wer sonst noch alles meine Wege gekreuzt hat.

 

Es wird nicht der letzte Urlaub in Island gewesen sein ....

 

Als nächstes, müssen nun die Probleme mit der Motoraufhängung gelöst werden, und ... ach ja, in zwei Wochen beginnt die Schule wieder. Irgendwie freue ich mich ...

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Mi

28

Sep

2011

Legoland in Dänemark

Für heute hat Heidy den Wunsch geäussert, das Legoland in Billund zu besuchen. Also machten wir uns nach dem Morgenessen auf den Weg.

Schon beim Eingang hatten wir Glück und eine Besucherin vor uns drückte uns einen 2 für 1 Gutschein in die Hand.
Alles aus Legosteinen gebaut.
Da könnte sich Swiss Miniature in Melide eine Scheibe abschneiden ...
Sogar das Storchennest darf nicht fehlen ...
Heidy auf Fotojagd im Legozoo.
Weltraumbahnhof der NASA
Heidy muss alles ausprobieren ...
Das Weisse Haus darf auch nicht fehlen.
Vom Turm oben hat man den besten Überblick.
Zwischendurch hat es auch Dinge, die nicht aus Legosteinen sind ...
... aber die Modelle lassen sich nicht lumpen.
Gewisse Bahnen haben wir aus Rücksicht auf die Kleider ausgelassen.
Überall gibt es was zu entdecken.
Nein, das ist nicht Heidy!!!
Am Ausgang verabschiedete uns der Hase.

Anschliessend, am Nachmittag, begann die Rückfahrt über die Autobahn in Richtung Heimat.

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So

25

Sep

2011

Nordseeküste

In Søndervig schauten wir uns die Sandskulpturen des diesjährigen Festivals an.
Thema dieses Jahr, waren die Römer.
Beeindruckend, was da aus Sand und Wasser geschaffen wurde.
Amphitheater
Der Zerfall des röm. Reiches.
Details im Comic-Stil
Imposante Skulpturen
Danach kam die Shoppingmeile von Søndervig
Heidy fand zielstrebig die gewünschten Geschäfte...
Ein Geschäft gab mir etwas zu denken: grillen die hier Touristen oder ist das ein anderer Name für Solarium?
Irgendwie kam sich Filou mit seinem Aussehen, ein wenig "overdressed" vor ...
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Sa

24

Sep

2011

Zurück auf dem Festland ...

Pünktlich um 10 Uhr lief die Norröna in Hirtshals im Norden von Dänemark ein. Heidy war derweil mit dem Flugzeug von Kloten nach Aalborg geflogen und hat dort den Zug nach Hirtshals genommen. Um 12.30 holte ich sie am Bahnhof ab und wir starteten die Rückfahrt durch Dänemark gemeinsam. Die Route führte uns an die Nordseeküste, die manchen schönen Badeort aufweist. Unterwegs plagte uns der Hunger und und wir versuchten mal die dänischen Hamburger.

Heidy mit ihrem Cheesburger mit Pommes ...
und ich wegen der Linie nur einen Hamburger mit vieeel Salat!

Übernachtet haben wir dann auf dem Campingplatz in Søndervig, wo wir am nächsten Tag die Sandskulpturen anschauen wollten.

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Do

22

Sep

2011

Schiffsreise

Die Fahrt der Norröna von Island über die Färöer nach Dänemark.
Torshavn, die Hauptstadt der Färöer.
In Torshavn gibt es sowohl moderne ...
...als auch alte Häuser, mit Grassodendächern.
Während dem Stadtrundgang wartete die Norröna im Hafen.
Nach 6 Stunden mahnte das Schiffshorn zur Abfahrt und der kleine Leuchtturm glänzte in der Abendsonne.
Mit voller Kraft ging es nun weiter in Richtung Dänemark
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Mi

21

Sep

2011

Bless, bless Island

Nun ist der Moment also da wo es heisst Abschied nehmen. Vor 9 Wochen habe ich meine 4. Reise nach Island hier in Seydisfjorður begonnen. Eine erlebnisreiche Zeit. Noch ist es ein weiter Weg nach Hause. Heidy erwartet mich in Dänemark, so dass wir dann zusammen den Rückweg unter die Räder nehmen werden. Hoffen wir mal, dass der lädierte Filou das noch schafft.

Das mobile Büro hat jetzt etwas Pause.

Um 20 Uhr (22 Uhr in der Schweiz) heisst es nun Leinen los und einen letzten Blick auf die traumhafte Insel. Island wir kommen wieder. Wenn einem das Islandvirus gepackt hat, wird man es nicht mehr los. Dagegen gibt es keine Medizin, da hilft nur eines: wieder hinfahren!

Auf dem Schiff wird es kein Gedränge geben, nur noch eine Handvoll Reisende wartet auf die Fähre.

Der nächste Tagebucheintrag erfolgt am Samstag, wenn ich wieder von Bord komme und einen Internetzugang habe.

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Di

20

Sep

2011

Zweitletzter Tag auf der Insel

Heute morgen erwachte ich vom Prasseln der Regentropfen. Nun, die heutige Strecke wird nicht mehr ganz so lange wie gestern. Nach dem Frühstück ging es durch den Regen der Südküste entlang bis Djupivogur.

Heute das erste Frühstück ohne das tägl. frisch gebackene Brot bei Julia ...
So richtiges Sch....wetter!
Zwischendurch hellte sich der Himmel etwas auf.
Vor zwei Jahren habe ich hier an diesem Strand einen Schuh voll herausgezogen ...
An den Seen sammeln sich die Schwäne um gegen Süden zu fliegen.
Singschwäne
Nach Djupivogur ging es über die Öxi weiter. 19 km lang, 17% Steigung, Piste. Obwohl etwas angeschlagen, meisterte Filou dies auch.
Auf der andern Seite war das Wetter besser.
Weiter in Richtung Egilstadir.
In Island hat der Herbst begonnen.
Von Egilstadir ging es weiter über den Pass nach Sydisfjördur.
Auch hier hat es noch einen Wasserfall.
Die Kirche von Seydisfjördur. (iPhone HDR Aufnahme)
Die Norröna liegt bereits im Hafen.Morgen Abend heisst es dann Abschied nehmen ... (iPhone HDR Aufnahme)
Im Moment geniesse ich den letzten Abend auf der Insel. Morgen werde ich um diese Zeit bereits im Bauche der Norröna verschwunden sein...

Nachtspaziergang

Leuchtschrift am Bergeshang, dieses Jahr leuchten alle Buchstaben.
Die Norröna im Hafen, mit Festbeleuchtung.
Auch die Kirche strahlt.
So langsam geht mein letzter Abend in Island zu Ende und ich ziehe mich in meinen Filou zurück unter der Leuchtschrift am Hang.
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Mo

19

Sep

2011

Gegen Osten, in Richtung Fähre ...

Heute habe ich mich also von Julias rotem Haus verabschiedet und ebenfalls von Christian, der noch bis zum 5. Oktober in Island bleibt. Mit dem Camper ging es bei regnerischem Wetter der Südküste entlang.

Die Sonne hat nur ab und zu ein Loch in  die Wolkendecke gerissen und diese Momente habe ich ausgenutzt.

So sah das Wetter vor Vik aus.
Die Gletscherzungen des Vatnajökulls waren in Wolken gehüllt.
Bei der Gletscherlagune am Jökulsarlon gab es kurz Sonnenschein und so legte ich am Meeresstrand eine Pause ein.
Die Brandung spühlte die Eisblöcke wieder an den Strand, wo skurrile Gebilde entstanden.
Leider waren die Wellen schneller, somit gab es noch nasse Füsse. Passiert mir wohl jedes Mal, wenn ich am Strand fotographiere ;-)
Wenn man gut hinschaute, konnte man auch Herzen finden ...

Nach über 400 km Fahrt gelangte ich in Höfn an, wo ich nun ganz allein auf dem Zeltplatz übernachte. Die meisten Touristen haben wohl das Land bereits verlassen.

Farbenspiel am Zeltplatz Höfn.
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So

18

Sep

2011

Stürmischer Sonntag

Das Wetter in Island scheint momentan mit dem in der Schweiz übereinzustimmen. Der Wind pfeift um das rote Haus und ich habe beschlossen, es heute den zwei Katzen von Julia gleich zu tun.

Filou und Nero

Mein letzter Tag in Julias Guesthouse

Ich habe nun ganze 18 Tage in Julias rotem Haus verbracht und mich sehr wohl gefühlt. Ein Teil des Aufenthaltes ergab sich aus der Krankheit und dann die Panne mit dem Auto. Morgen heisst es Abschied nehmen vom roten Haus, den Katzen Filou und Nero, den Hühnern, die Frühstückseier lieferten und dem Hahn, der zeitig alle weckte ;-) und den Hasen.

Vor allem aber von Julia, die mit ihrer offenen, liebevollen und hilfsbereiten Art hier die Gäste umsorgt und dem Haus einen unvergesslichen Charme verleiht. Auch das jeden Morgen frisch gebackene Brot wird mir fehlen. Danke für Alles, Julia.

Ich werde gerne wieder dein Gast sein.

Danke, Julia & Maik
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Sa

17

Sep

2011

Schafscheid auf isländisch

Heute morgen fuhren wir wieder zum Rettir und wohnten dem Schafscheid zu. War das ein Betrieb. Ein Volksfest für die ganze Familie. Jung und alt trifft sich im mittleren Rund und hilft Schafe suchen.

Die Schafe werden anhand der Ohrmarken auf die Besitzer verteilt. Alle blauen Schafe stammen aus dieser Gegend. Verirrt sich ein anders farbiges Schaf in den Rettir, wird es geschlachtet.

Das war ein tolles Schauspiel.

Im Pferch neben dem Rettir warten die Schafe.
Sobald das Gatter geöffnet wird, stürmen die Schafe zum Rettir.
Selbst die Jüngsten waren mit dabei.
War erstmal ein Schaf gefunden ...
... wurde es zum eigenen Pferch gebracht.
Dort warteten sie dann auf den Transport zum Bauernhof.
Störrische Tiere wurden dann so eingeladen.
Habe mir gleich eine Lammkeule reserviert. ;-)
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Fr

16

Sep

2011

Reykjavik und Schafabtrieb

Heute gab es einen Ausflug nach Reykjavik, da das Wetter nach wie vor nicht so toll war.

Immer wieder schon, die Hallgrimskirche.
Experimente mit dem iPhone und der HDR-App.
Selbstbildnis
Die Versuchung war gross ...
... aber in Reykjavik gibts den obligatorischen BBQ-Burger, natürlich mit WLAN für Christian.

Nach der Rückkehr ging es sofort zum Schafabtrieb. Mit Pferden wurden die Schafe im Hochland zusammengetrieben und dann Gebietsweise in einen Pferch gesperrt, um dann am nächsten Tag in einem sogenannten Rettir nach Besitzer aufgeteilt zu werden. Bei uns nennt man das Schafscheid.

Die ersten Schafe
Hunderte von Lammkeulen, die da herumrennen
Im Pferch übernachten die Schafe
Im Rettir werden dann die Schafe auf die Besitzer verteilt.
Als wir meinten, dass fertig sei, traf die nächste Herde ein ...
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Do

15

Sep

2011

Regen ...

Heute hat nun das angekündigte Regenwetter zugeschlagen. Ein Grund mehr, den Tag gemütlich anzugehen, etwas für die Schule zu arbeiten und einen ausgedehnten Mittagsschlaf (bis kurz vor dem Nachtesssen) zu pflegen.

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Mi

14

Sep

2011

9. und letzte Woche auf der Insel

Heute in einer Woche werde ich Island wieder mit der Fähre verlassen. Heute war wahrscheinlich der letzte sonnige Tag dieser Woche, den galt es zu geniessen. Nachdem Christians Bekannte abgereist waren machten wir uns auf den Weg in Richtung Fludir. Über Naturpisten fuhren wir mit seinem Landrover in Richtung Gullfoss und hofften auf der östlichen Seite zum Fall zu gelangen. Doch daraus wurde nichts. Wir fuhren gleichwohl noch bis zum Wasserfall und es lohnte sich. Gerade als wir dort waren, riss der Himmel auf und es gab einen wunderschönen Regenbogen im Wasserspray der vom Fall aufstieg.

 

Gullfoss
Gewaltige Wassermengen
Regenbogen
Im Café mika in Reykholt gab es eine kleine Zwischenverpflegung
In Island nennt sich das Poulet-Sandwich
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Di

13

Sep

2011

Coiffeurbesuch und Urridafoss

Nachdem ich nun für den Filou ein Pistenverbot habe, tröstet es mich ein bisschen, wenn ich im Wetterbericht sehe, dass es im Hochland morgen Schnee gibt.

Ich habe mich heute entschlossen, rund eine Woche vor meiner Rückkehr in die "Zivilisation" einen Besuch beim Coiffeur zu machen.

Wetterbericht für morgen.
Nach dem Coiffeurbesuch.
Regenbogen am Urridafoss in der Nähe von Selfoss
Vom Bachbett aus, sieht man den ganzen Wasserfall.
Danach fuhr ich ans Meer zum alten Leuchtturm von Knarrarosviti
Ein Spaziergang entlang des Meeres.
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Mo

12

Sep

2011

Werkstattbesuch

Heute machte ich mich mit Julia auf die Suche nach einer Werkstatt in Selfoss. Am vierten Ort hatte man dann die Zeit, sich unter meinen Filou zu legen. Die befriedigende Antwort, man könne dies beheben, stimmte mich schon besser.

Filou auf dem Operationstisch.

Schuld an der ganzen Misere sind die zu weichen Motorlager. Der Motor macht zu viel Weg und so werden Ventilatorblätter abgesprengt und diverse Teile kratzen an der Karosserie, so sieht man, wie stark sich der Motor in der Höhe und seitwärts sich bewegt.

Das ist nicht nur ein Zentimeter!

Den Lärm vom Motor bei Last entpuppte sich als durchgescheuertes Rohr (mit Drahtgeflechteinlage). Auch hier ist viel zu wenig Platz und die Turbine und das Rohr knallen immer wieder auf das Chassis.

Kein Platz zwischen Halterung und Turbine.
Durchgescheuertes Rohr
Der Übeltäter

So, notdürftig ist der Filou nun geflickt. Ob der Turbolader das mit Loch geschafft hätte, weiss ich nicht.

Asphaltstrasse geht noch, aber hart Geländeeinsätze sind tabu, da müssen zuerst die Motorlager optimiert werden.

Das wird dann zu Hause das erste sein, das gemacht werden muss.

Unterstützung wurde mir schon vom ehemaligen Importeur aus Österreich, Erich Christ, per Mail zugesagt.

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Sa

10

Sep

2011

Laki - Krater

Heute der 3. Anlauf, die gesamte Laki-Piste zu fahren. 1996 war es regnerisch, so dass man nichts sah, 2009 kehrten wir mit Karin und Jonas beim Fagrifoss um und nun 2011 sollte es klappen. Leider ist die Anfahrt lang, aber die Zeltplätze werden nun nach und nach geschlossen, so dass das Übernachten in der Nähe schwierig wird.

Der Fagri-Foss auf dem Weg zu den Lakispalten
Ein Pärchen aus der Schweiz gesellte sich auf der Lakipiste zu Filou. Der T-Rex von Bremach ist ja fast baugleich wie der Scam.
Ein freundlicher Smilie am Heck des T-Rex von Peter und Susanne.
Ein junges Schneehuhn im Flussbett.
Teils ist die Lakipiste schon heftig. Überraschungen nicht ausgeschlossen.
Furten und Wasserdurchfahrten

Bei Schlaglöchern polterte es im Motorraum und bei Last (Aufwärtsfahren faucht der Filou wie eine Dampflokomotive. Gesehen hat man nichts, herunter hing auch nichts und die Motordiagnoselampe leuchtet nicht auf. Erst mal ein gutes Zeichen. Mögliches Problem: Einer oder mehrere der Silentblöcke, auf denen der Motor gelagert und befestigt ist ist kaputt und durch die zusätzliche Bewegung ist beim Auspuff etwas angerissen. Gebrochen noch nicht, sonst wäre der Auspuff lauter. Die Motorlager haben nun bereitzs die 3. Island-Expedition hinter sich, so dass der Verschleiss erklärbar wäre. Am Montag geht es also mal wieder in die Garage. Zuerst heisst es aber noch sachte aus den Kratern zu kommen, über 50 km Rüttelpiste im Sonntagsfahrertempo zu absolvieren.

Blick über das Lavafeld der Lakispalten, deren Vulkane im Jahre 1783 und 84 ausbrachen.
Dieser Ausbruch hat Europa und Nordamerikanachhaltig beschäftigt.
Dank des dauernd wehenden Windes konnte ich meine gestern neu erstandene Mütze endlich ausprobieren.
Lavahaufen
In einigen kann man ein Gesicht erkennen
Der Sonnenuntergang auf der Heimfahrt sollte nicht das letzte Highlight sein...
Nordlichter säumten den Heimweg und dauerten lange in die Nacht hinein.
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Fr

09

Sep

2011

Einfach toll ...

Heute morgen bin ich um 9 Uhr zu meiner nächsten Hochlandfahrt gestartet. Auf den über 100 km Pisten und Geröll- und Sandfeldern bin ich einem einzigen Auto begegnet und 4 Wanderern. Da bewährt sich die viel gemachte Methode einiger Touristen dann nicht mehr, bei der Furt auf ein anderes Auto zu warteten.

View Aktueller Track: 09 SEP 2011 10:50 by pvd1955 on Breadcrumbs

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Einige Perlen am Rande der Piste ...

Gluggafoss, was so viel heisst wie Fensterfall. Oben hat es zwei Felsenfenster.
Hier beginnt die F261, die Hochlandpiste durch das Markarfljót
Dieses Schild zeigt an, was zu erwarten ist: einige Furten.
Die Piste führt neben oder durch das Flussbett des Markarfljót.
Einige Flüsse gab es zu durchqueren, aber zum Glück nicht allzu tiefe.
Auf dem Weg zum Mælifellssandur gab es einige listige Lavabuckel, die von der Verschränkung der Achsen einiges verlangten.
Filou meisterte aber auch dieses Problem
Mit etwas Schräglage ging auch das.
Zwischendurch wieder eine Furt.
Piste durch den Mælifellssandur
Die Pfützen waren am Nachmittag immer noch gefroren.
Zwischendurch hat das Wasser eine Stufe herausgeschwemmt.
Wehe dem der da zu schnell unterwegs ist ...
Dazwischen gab es auch steinige Abschnitte.
Von der F210 wechselte ich dann auf die F232, die rund um den Myrdalsjökull führt.
Filou hat bis jetzt alle Strapazen überstanden.
Canyon im Kleinformat ...
...mit feinen Strukturen
Auf dem Weg zur Ringstrasse ...
Kam ich noch an diesem Wasserfall vorbei.

Neun Stunden war ich unterwegs und es war eine schöne Tour. Viele Fotohalte und bleibende Eindrücke. Morgen geht es zu den Lakispalten.

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Do

08

Sep

2011

Morgen geht es wieder los!

Heute habe ich vorwiegend drinnen gearbeitet und mich durch die isländische Musik berieseln lassen. Von dem, was ich auf Island eredigen wollte, habe ich nun bereits drei Viertel gemacht. Am Nachmittag habe ich dann den Filou wieder startklar gemacht. Alles was noch herumlag habe ich wieder eingeräumt, damit mir auf den Pisten nicht alles um die Ohren fliegt.

Ganz zuletzt habe ich dann doch mit einem mulmigen Gefühl die Kühlerhaube geöffnet. Welch eine Erleichterung, das Wasser war noch da!

Nun kann es morgen also losgehen. Durch die Markarfljot hinauf fahren und dann durch den Maelifellsandur. Mehr dann morgen Abend, liebes Tagebuch.

Filou ist bereit zu neuen Taten.
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Mi

07

Sep

2011

Hausarbeit

Mit meinem Schnupfen und meinen Stirnhöhlen wird es langsam besser. Heute habe ich beim Abwasch geholfen und danach meine Wäsche vom Vortag gebügelt.

Jung gelernt, alt getan ...
Geschafft, Jeans wie neu, T-Shirt und Taschentücher.

Christian war mit seinen Bekannten unterwegs und ich ging am Nachmittag mit Julia nach Selfoss einkaufen. Ich habe wieder vieles über gewisse Nahrungsmittel erfahren, was ich bisher nicht wusste. Vor der Rückkehr setzten wir uns noch ins Kaffihus und tranken einen Swiss-Mocca. Heute Abend gibt es zum Nachtessen eine Bündner Gerstensuppe (Julia ist eine Bündnerin).

Swiss-Mocca in Selfoss
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Di

06

Sep

2011

Wetter besser, Krankheit besser, Laune besser!

Heute morgen machte sich der Einsatz des Antibiotikas bereits deutlich bemerkbar, ich konnte wieder durchschlafen und habe, wie Christian und Julia bemerkten, auch wieder besser ausgesehen. Das passt nun gut zusammen, da der Wetterbericht auf Ende Woche wieder gutes Wetter verspricht, so dass ich nochmals ins Hochland fahren kann.

Die Frühstückseier haben bei Julia immer eine Zeichnung drauf.
Bei mir diesmal ein Camper.
Christian hatte eine Flagge.

Christian musste am Nachmittag seine Bekannten am Flughafen abholen und Julia brachte eine junge Möwe, die sich verflogen hatte ans Meer und arbeitete beim Bauern, so dass ich ganz allein war und in Ruhe an meinen Schulsachen arbeiten konnte. Daneben war noch Waschtag. Es muss eben alles bereit sein, wenn es wieder ins Hochland geht.

Bald gibt es wieder saubere Taschentücher
Filou wartet auf Streicheleinheiten ...
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Mo

05

Sep

2011

Krankenhaus auf isländisch

Spital Selfoss

Heute fuhr die ganze Besatzung von Julias Guesthouse mit mir ins Spital: Christian als Chauffeur und Julia als Übersetzerin. An der Reception verlangte man die Krankenkassenkarte. Die Karte hatte ich dabei, aber etwas anfangen damit konnten sie nicht, obwohl zeitweise 3 Angestellte das kreditkartenförmige Ding anschauten. Nach kurzer Zeit wollte sie dann eine andere Karte, die Kreditkarte.

Bevor ich überhaupt einen Weisskittel zu Gesicht bekam musste ich 37`300 isKr. bezahlen. Eigentlich wollte ich gar nicht das Spital kaufen! Ich hoffe nur, dass mir die Krankenkasse diese Behandlungsgebühr zurückerstattet, immerhin sind es rund 260 sFr. Danach kam ich zu einer Krankenschwester, der wir alles erklärten und die entschied dann, dass ich zum Arzt könne. Auf der andern Seite des Ganges wartete ich weitere 5 Minuten und dann kam der Arzt. Er untersuchte mich kurz und entschied dann, als er mich fragte ob ich herum reise, mir Antibiotika zu verschreiben, da er mir wahrscheinlich ansah, dass ich mich nur schwer in einem Bett still halten kann. Mit dem Rezept in der Hand machte ich mich dann auf zur Apotheke. Die Antibiotika waren mit umgerechnet 20 Fr. schon wieder billig.

Nun ist noch eines dazu gekommen.
Ab sofort nur noch gesunde Sachen...
Organic Cola ...
... und isländisches Wasser (man beachte den Alkoholgehalt von 40 Vol.%
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So

04

Sep

2011

Immer noch krank ...

Immer wieder verblüffend, was das iPhone mit der HDR-App zu stande bringt.

Zum Schnupfen hat sich nun noch Husten gesellt ... Die Zeit vertreibe ich mir mit Lesen, morgen ist es dann wahrscheinlich Zeit für den Arzt ...

Christian hat für 3 Personen ein bisschen Risotto gekocht
Sonnenuntergang in Hraunvellir
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Sa

03

Sep

2011

Krank ...

Infolge Erkrankung des Hauptdarstellers fällt der heutige Beitrag aus! Ich bitte um Verständnis.
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Fr

02

Sep

2011

Arbeitstag in Hraunvellir

Die Adresse von Julias Guesthouse ist Hraunvellir, was soviel wie Lavafeld heisst. Zu Julia gehören auch die Tiere. In der Wohnung sind zwei Katzen, Filou und Nero. Draussen spazieren 8 Hühner und ein Hahn ums Haus herum und drei Kaninchen.

Das ist Filou
Hier ist Nero zu Besuch
Julia füttert die Hühner
Nach dem Morgenessen widmete ich mich meiner Arbeit ...
Zwischendurch ist auch Zeit zum Beobachten des Wolkenspieles draussen
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Do

01

Sep

2011

Wetter

In der Nacht hatte es tüchtig gewindet und auf dem Zeltplatz in Grindavik hat der Sturm zwei Zelte zerlegt. Auf Island braucht es eben stabilere Zelte als bei uns. Wie sagt doch Christian immer so schön: ein "Mutti das Wetter ist schön, wir schlafen im Garten"-Zelt reicht nicht. Das musste Tom ja auch schon erfahren. Wir fuhren dann der Küste entlang, wo es zwar auch windete, aber der Passübergang bei Hveragerdi war nicht dabei und die Strecke war vor allem kürzer und sehr wenig befahren.

Die Strandkirkja bei Porlakshöfn

Wir entschlossen uns dann in Porlakshöfn ins Schwimmbad zu gehen und uns bei diesem Wetter im Hot Pot zu erholen. Von dort fuhren wir dann zum Bakkabrim und freuten uns schon auf die gute Gemüsesuppe. Dazu natürlich einen Swiss-Mocca. Sowohl Christian, als auch ich, zählen schon bald zu den Stammkunden (wenigstens unter den Touristen).

Der Swiss-Mocca bei David

Vom Bakkabrim aus fuhren wir nach Selfoss und dann weiter über die 30 zu Julias Guesthouse. Julia ist eine Schweizerin, die hier das alleinstehende rote Haus seit 2009 als Guesthouse betreibt. Hier will Christian an seinen Fotos und IT Projekten arbeiten und ich möchte meinen Schnupfen auskurieren und weiter an meinen Schulthemen arbeiten.

Julias Guesthouse
Der leidige Schnupfen lässt mich nicht los.
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Mi

31

Aug

2011

Filou wieder "on the road"

Pünktlich um halb neun fuhren wir bei der Werkstatt vor (dem Navi sei Dank). Dort wurden wir freundlich empfangen und mit Kaffee versorgt. Nachdem der Mechaniker den Filou von vorne bis hinten kontrolliert hatte und auch nichts fand, setzte er den Druckprüfer an das Expansionsgefäss und kurz darauf konnte man hören, wie die Flüssigkeit herausspritzte. Nach der Demontage des Luftfilters war der Störefried bald gefunden. Eine Rohrverbindung mit Plastikummantelung, die dem Druck des heissen Kühlerwassers nicht standgehalten hat.

Hier der Übeltäter und die zwei neuen Röhrchen.

Christian und ich machten uns nun auf Ersatzteilsuche in Reykjavik. Solche Schlauchnippel schien es nirgends zu geben in diesem Durchmesser. Man half uns mit zwei Alurohrstücken aus, die wir nicht einmal bezahlen mussten. Zurück in der Garage, fräste der Mechaniker noch Rillen hinein, dass der Schlauch auch ja nicht abrutscht.

Bereit zu Einbau.

Bald war das Teil eingebaut. Dem Mechaniker entging nicht, dass noch ein zweites solches Rohrstück eingebaut war. Er wechselte dieses auch gerade aus, damit mich nicht noch einmal das gleiche Schicksal ereilt.

Kurz vor Mittag waren wir mit dem geflickten Filou wieder auf dem Zeltplatz in Reykjavik. Ich war sehr erleichtert, dass es nur ein Schlauch war und nicht etwa der Zylinderkopf oder die Dichtung, das hätte mehr Arbeit und mehr Kosten verursacht.

A prpos Kosten: 1 Stunde Arbeit und 2 Liter Kühlflüssigkeit wurden mir verrechnet: 11`000 Kronen, das entsprich 77 Fr.

Ich möchte nicht wissen, was ich in der Schweiz in einer IVECO-Vertretung bezahlt hätte.

Es hat sich wieder einmal gezeigt, wie freundlich und hilfsbereit die Isländer sind, wenn man in Not ist, auch wenn sie manchmal von aussen rauh und unnahbar wirken. Man muss nur auf sie zugehen und das "Takk fyrir" (Danke)

ist hier in Island noch etwas anderes als bei uns, man sagt es nicht nur, sondern lebt es auch. Es ist nicht alles so selbstverständlich wie oft bei uns zu Hause.

Eigentlich sollte das Bild den Titel tragen: So campt eine Frau ...

Auf dem Zeltplatz trafen wir zum dritten mal Alma mit ihrem VW-Bus an, sie musste ihre Essbox, die sich in ihre Einzelteile auflösen wollte, reparieren.

Dass da mit Hammer und Nägeln nichts mehr zu machen war, sahen wir schnell und Lutz hatte auch einen passenden Spanngurt dabei.
Der Fairness halber hier das Resultat, der aufgeräumte Bus von Alma. Nun hat sicher auch noch das neu erworbene Islandpferd darin Platz ;-)
Schon fast beängstigend sauber ...

Christian hat hier in Reykjavik seinen Kumpel Sven wieder aufgeladen, der den Laugavegur gewandert war. Da er morgen Donnerstag abreist, fuhren wir nach Grindavik, um näher am Flughafen zu sein und vor allem auch weil es da eine gute Pizzeria "Mamma mia" gibt. Filou hätte sich auch eine Pizza verdient.

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Di

30

Aug

2011

:-((( Ärger )))-:

Ventil um Deckel des Expansionsgefässes.

Heute morgen füllte ich, nachdem das Ventil des Expansionsgefässes gereinigt war voller Hoffnung den Wasserbehälter wieder auf und wir fuhren nach Keflavik, wo wir nur schnell neues Kühlmittel als Reserve kaufen wollten. Beim Zurückkommen aus der Garage entdeckte ich dann eine grosse Pfütze unter dem Motor. Ein Blick unter die Haube zeigte, dass ich während den 9 km von Garður nach Keflavik fast 1 Liter Kühlerflüssigkeit verloren hatte. Erstmals sah man jetzt auch wohin es lief, aber wichtiger wäre es, zu wissen woher es kommt.

Da wir ja über mobiles Internet verfügen, suchten wir eine offizielle IVECO Niederlassung in Reykjavik. Die gab es aber scheinbar nicht. In Akureyri soll es eine geben. Christian meinte dann, es gebe doch noch den Schweizer Camperverleih Camper.IS, die sind ebenfalls in Keflavik ansässig.

Wir fuhren also dorthin. Dort wurden wir von zwei jungen Schweizern, die die Sommersaison über dort arbeiten freundlich empfangen und eben auch verstanden, denn iIsländisch wie auch Englisch ist nicht meine Stärke. Sofort wurde unters Auto geschaut und es war bald einmal klar, dass der hintere Teil des Motors und das Getriebe voller Kühlflüssigkeit sind. Da gerade Mittagszeit war, mussten wir warten, bis die Garage gegenüber wieder offen hatte. In der Zwischenzeit gab es Kaffee und wir erhielten einen kleinen Einblick in das Geschäft der Autoverleiher in Island und über deren Kunden, die Touristen. Haarsträubend, was da so alles passiert.

Nach der Mittagspause gings in die Garage auf den Lift. Der Garagist meinte, es könnte an der Wasserpumpe liegen, was für mich nicht so nachvollziehbar ist, da der Motor ja weiterhin kühlt, wenn die Pumpe hinüber wäre, dann würde der Motor überhitzen. Er riet uns, in Reykjavik zu einer Fiat-Iveco-Vertretung zu fahren, da er auch keine Teile am Lager hätte.

Die zwei Jungs von Camper.IS haben dann telefoniert und für uns einen Termin morgen Vormittag abgemacht und ich bekam einen Zettel mit der Adresse fürs Navi in die Finger gedrückt. Dies wohlverstanden kostenlos. Das ist übrigens die Firma, die im Islandforum im Internet so durch den Schmutz gezogen wurde. Ich habe das ganz anders erlebt, ich hatte ja nicht einmal ein Auto von denen! Selbstverständlich gab es Trinkgeld für diese Hilfeleistung. Gespannt bin ich auf die Diagnose morgen. Ich habe mit Christian die Möglichkeiten durchgesprochen, wenn es zwei oder drei Tage dauern würde. Wahrscheinlich würden wir in ein Guesthaus ziehen, ev. zu Julia nach Selfoss. Wir werden sehen. Ich hoffe immer noch auf einen angerissenen Schlauch ...

Ich übe nun bereits die halbe Nacht technische Vokabeln auf englisch Cooler, pressure, water, fan, ....

Die Niederlassung von Camper.is
Immer wenn Filou so weit oben ist, ist etwas nicht in Ordnung.
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Mo

29

Aug

2011

Ruhetag

Heute habe ich einen Ruhetag eingelegt und gezielt an meinem mitgenommenen Schulmaterial gearbeitet. Das Wetter war solala, erst gegen Nachmittag zeigte sich etwas die Sonne und ein wenig blauer Himmel.

Am Nachmittag habe ich mit Christian, der derweil seine Fotos bearbeitete, einen kurzen Spaziergang ins nahe gelegene Kaffee gemacht und ein Stück Kuchen gegessen, was ich aber besser hätte bleiben lassen, er war zwar lecker, aber die Deckschicht fast 1 cm dicke Schokolade und in er Mitte auch noch mal.

Garður am Nachmittag. Ab Abend war es bereits wieder bewölkt und in der Nacht Regen.
Der Bounty-Kuchen
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So

28

Aug

2011

Reykjanes

Von Grindavik aus machten wir uns auf den Weg weiter der Küste entlang und landeten im Power Plant Earth - Museum in Reykjanes.

Unser Weltall im Miniformat.
Christian auf dem Erdbebensimulator. Das fühlt sich an wie ein PowerPlate-Training.
Unser Sonnensystem im Taschenformat
Christian in bester Gesellschaft, mit Herrn Einstein (aus Stein)
Draussen beginnt ein Planetenweg mit der Sonne.
In meinem Cockpit überwiegen immer noch die Taschentücher ...
Grüner Kuchen? Nein, das ist ein Blaubeerküchlein, sieht zwar seltsam aus, war aber ganz frisch und lecker ...
Am Abend wurde im Filou gekocht ...
Spaghetti ...
... mit Salat
Zu später Stunde kamen auch noch Lutz und Gabi auf den Zeltplatz.
Nachts leuchteten der alte ...
... und der neue Leuchtturm.
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Sa

27

Aug

2011

Goða ferð (gute Reise), Heidy

Heute morgen fuhren wir zum Flughafen in Keflavik. Eigentlich sollte der Flieger um 8.20 Uhr abheben, aber er startete erst um 9.30 Uhr.

Bless bless (auf Wiedersehen) Heidy, ich werde dich vermissen!
Morgenstimmung auf dem Weg nach Grindavik.
In Grindavik stellten wir unsere Autos hin und schliefen noch eine Runde. Danach verfolgten wir den Spot von Christians Kollege Sven, der den Laugavegur (55 km) von Landmannalaugar aus wandert.
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Fr

26

Aug

2011

Letzter Tag von Heidy

Nach der doch etwas anstrengenen Hochlandetappe, fuhren wir am Freitag in Richtung Keflavik, da Heidy am Samstagmorgen den Flieger in die Schweiz nehmen muss. Ein Sicherheitspolster brauchen wir immer, da uns seit mehr als 14 Tagen ein Schwinden der Kühlerflüssigkeit zu denken gibt. Ob bei stehndem oder laufendem Motor verlieren wir Kühlerwasser, doch auf den Parkplätzen ist alles trocken, also kein Leck. Bisher konnte mir niemand sagen wo das hingeht. Auf 100 km verlieren wir so 1,5 Liter. So füllen wir brav immer wieder Wasser und Frostschutz auf, in der Hoffnung, dass nichts passiert.

 

Als Übernachtungsplatz haben wir wieder Sangerdi, das nur 5 km vom Flughafen entfernt liegt ausgewählt. Doch was war da los, auf dem Platz, wo wir bisher immer fast alleine waren, standen schon unzählige Camper. Wir stellten uns dazu, doch bald schon wurde klar, dass man dannicht zum Schlafen kommen wird. Der Campingwart klärte uns auf, dass an diesem Wochenende das Stadtfest von Sandgerdi gefeiert werde. Wir zogen es dann vor, einen andern Platz zu suchen, wo wir noch etwas Schlaf fanden. Weitere 5 km weiter fanden wir beim alten Leuchtturm von Garður einen ruhigen Zeltplatz, direkt am Meer. Mich hatte wieder einmal der Schnupfen gepackt, so dass ich vor lauter Niesen nichts vom Sonnenuntergang mitbekam. Heidy hat für mich alles mit dem Fotoapparat festgehalten.

 

Zeltplatz in Garður
Reste unserer Hochland-Tour
Sonnenuntergang in Garður
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Do

25

Aug

2011

Ab ins Hochland - nach Landmannalaugar

Am Donnerstamorgen weckte uns früh schon die Sonne. Es ist Heidys zweitletzter Tag in Island. Wir haben beschlossen, ins Hochland zu fahren.

Heidy mit ihrem neuen Island-Pulli

Nach dem Frühstück fuhren wir vn Selfoss aus in Richtung Hella und nahmen die Abzweigung zur F26, der Sprengisandurpiste. Bald einmal verliessen wir diese und fuhren ostwärts gegen Landmannalaugar. Diese Gegend ist bekannt für ihre prächtigen Farben, hervorgerufen durch verschiedene Gesteinsschichten und das Grün des spriessenden Mooses und dem Gras, das an den Hängen wächst.

330 km mehrheitlich Pisten erwarten uns. Das Wetter stimmt, also los.

 

View Hochland - Landmannalaugar by pvd1955 on Breadcrumbs

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Kurz nach Hella, Blick auf die Hekla (Vulkan)
Auf der Sprengisandur kommt uns noch ein Hochland-Bus entgegen
Wellblech-Piste, soweit das Auge reicht ...
In Richtung Landmannalaugar wird es ruhiger, es sind schon nicht mehr so viele Touristen im Land.
Skurrile Lavaformen säumen unsern Weg
Einigen Orten ist die Piste arg zerlöchert ...
... die Übeltäter sind rasch gefunden.
Bald ist der erste Teil geschafft.
Dieses Schild macht den Fahrer darauf aufmerksam, dass er auf der Piste mit Furten zu rechnen hat. Im Hochland gibt es nur sehr wenige Brücken. Die meisten Bäche müssen gefurtet werden.
Der Wasserstand kann sich dauernd ändern. Morgens hat es immer weniger Wasser, als abends (Schmelzwasser)
Mit den grossen Rädern hat man schon einen Vorteil. Das Gewicht hingegen kann dann wieder nachteilig sein, wenn der Untergrund nicht fest ist.
See kurz vor Landmannalaugar
Durch zwei Furten gelangt man zum Zeltplatz von Landmannalaugar. Hier ist auch der Ausgangspunkt für viele Hochlandwanderungen.
Wir verlassen Landmannalaugar auf der Piste F208 in Richtung Süden.
Die Piste ist löcherig und einige Male fliegt mein Navigator (Heidy) fast an die Decke.
Das Umfahren der Schlaglöcher wird zu einem Kunststück.
Wenn es geregnet hätte, wäre jetzt überall noch Wasser drin ...
Die Flüsse bestimmen ihren Lauf selbst.
Das war wohl etwas zu viel Schwung, Christian!
Ein "ausgewanderter" Berner. Aber das passiert dort scheinbar öfters, mitten im Fluss lag auch schon ein Nummernschild ...
Etliche Furten führten durch das Flusstal in Richtung Süden.
Manchmal führte die Piste mehr durchs Flussbett als über Land.
Wunderschöner Ausblick ...
Ach ja, es hatte auch Radfahrer unterwegs. Wenn man die Pisten anschaut und die Distanzen, dann begreift man das nicht so ohne weiteres. Die müssen stets auf den Boden schauen und kriegen doch von der Landschaft nichts mit.
Langsam geht es wieder in Richtung Meer hinunter an die Südküste.
Die Piste wurde hier mit einem riesigen Trax "fehobelt" und die Schlaglöcher gefüllt. So kann sie nun etwas schneller befahren werden.
Hier sind wir wieder in der Zivilisation angelangt.
Bei der Rückfahrt nach Seljaland kamen wir auch beim momentan wohl berühmtesten Vulkan vorbei, dem Eyafjallajökull.
Abendstimmung am Seljalandsfoss.

Da für diese Nacht die Prognose für Nordlichter in Island günstig war, machten Christian und ich die Kameras bereit für Nachtaufnahmen. Doch das einzige was herausschaute war neben einem Bild des beleuchteten Wasserfalles vom Zeltplatz aus, ein arger Schnupfen bei mir, da die Temperaturen nachts doch nahe beim Gefrierpunkt sind.

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Mi

24

Aug

2011

Zurück im Süden

Über mehr oder weniger staubige Pisten sind wir wieder zurück in den Süden gekommen, um morgen in Richtung Landmannalaugar aufzubrechen. Nicht aber ohne einen Shopping-Stop in Reykjavik zu machen.

ganz schön steil ...
Hallgrimskirkja in Reykjavik
Hier ist Heidy im Element: Reykjaviks Einkaufsmeile ...
Wandmalerei in Reykjavik
Christians Lieblingsladen
Die "Harpa" Reykjaviks Konzerttempel am Hafen
Unser grösster Kostenfaktor, der Diesel
Zeltplatz Selfoss
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Mo

22

Aug

2011

Zweiter Tag in Uppsalir

Heute morgen frühstückten wir gemeinsam. Suzanne flog danach mit dem Flieger von Akureyri nach Reykjavik und von dort weiter zurück nach Amsterdam. Der Flug nach Reykjavik ist mit 42 € noch billiger als der Bus!

Nach dem Frühstück fuhren wir in Richtung Akureyri und besuchten das Weihnachtshaus.

Mittagessen in Akureyri (Das beste Eis von Iceland)
Unser Zimmer in Uppsalir
Aufenthaltsraum
Aufenthaltsraum
Küche
Esstisch
Tagebuchschreiben am Küchentisch
Das Nachtessen wird vorbereitet
Streicheleinheiten für Emilianna
Unser Nachtessen
lecker ... Fisch mit Kartoffeln und Buttersauce
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So

21

Aug

2011

Von Husavik nach Uppsalir

Heute morgen, als wir erwachten, war strahlender Sonnenschein. Am Horizont zeigten sich jedoch riesige Wolkenbänke, so dass wir wussten, dass das gute Wetter wohl nur in diesem Zipfel der Insel herrschte. Wir hatten am Abend vorher noch beratschlagt, was wir weiter unternehmen werden. Sven wollte trotz Wetter jetzt endlich mal wandern gehen, und zwar richtig, mit Zelt und so. Wir schlugen ihm vor, den Laugavegur zu laufen und er war einverstanden. Nun musste er nur noch irgendwie nach Landmannalaugar im Hochland kommen, dem Ausgangspunkt der mehrtägigen Wanderung. Wir fanden im Internet einen Bus ab Myvatn, das nur ca. 60 km von Husavik entfernt ist. Also packten wir unsere 7 Sachen zusammen und fuhren nach Myvatn. Auf dem Weg dorthin erwartete uns ein schönes Wolkenspiel.

Piste nach Myvatn
Wolkenspiel über Myvatn

In Myvatn haben wir uns von Sven verabschiedet, wir werden Ende der Woche in Reykjavik wieder mit ihm zusammentreffen. Zur Sicherheit gaben wir ihm Christians GPS und den Tracker mit, damit wir die Route verfolgen können.

Ach ja, und ich habe hier in Myvatn beim Campingplatz meinen Rucksack wieder erhalten, den ich an meinem ersten Tag in Island, als ich wegen der Simkarte nach Akureyri fuhr, vergessen hatte. Welch eine Freude! Heidy, Christian und ich begaben uns dann mal ins Naturbad in Myvatn, den kleinen Bruder der blauen Lagune in Reykjavik.

Danach führte der Weg uns am Lake Myvatn, einem der wichtigsten Vogelbrutplätze, entlang.

Nach Akureyri folgten wir dem Fjordtal und gelangten nach einer ca. 15 minütigen Fahrt nach Uppsalir, zum Guesthouse von Freyr Ragnarsson

(http://www.uppsalir.net).

Hier durften wir wieder erleben, was mich an der isländischen Gastfreundschaft so fasziniert: offen, freundlich, herzlich, interessiert.

Wir wurden von Freyr empfangen und er begutachtete interessiert unsern Filou. Danach begann es zu regnen und wir setzten uns in die Küche an den grossen Tisch und plauderten in Isländisch/Deutsch/Englisch und mit Händen und Füssen. So erfuhren wir, dass die Freundin von Freyr noch in Deutschland ist mit ihrem Sohn und erst im November auf die Insel zurückkommt, da sie ihre Ausbildung fertig macht. Irgend einmal kam die Frage nach dem Essen auf. Wir wünschten uns ein typisch isländisches Gericht. Kurz darauf verliess uns Freyr und ging rasch noch einkaufen. Nach seiner Rückkehr gabs noch weiteren Besuch: ein Freund von Freyr mit seinen 2 Kindern, der 1998 Aserbaidschan verlassen hatte und seither in Island lebte mit seiner Familie. Nach Kaffee und Kuchen tauten auch die 2 Kinder (2 und 3 Jahre, besuchen ab morgen die Schule (bzw. Kindergarten in Island!) auf und nahmen Heidy und mich in Beschlag. Als nächstes ging es zu den Tieren, obwohl es in Strömen regnet, aber das scheint die Isländer überhaupt nicht zu stören, dagegen kann man sich ja anziehen.

Das ist Emilianna, die Hauskatze
Tango, der Hofhund
Freyrs ganzer Stolz: seine Pferde
Trotz Regen kann Heidy lachen.

Danach begaben wir uns wieder in die Küche um den grossen Tisch und Freyr begann zu kochen. Er bereitete uns eine isländische Spezialität zu: Lammkeule mit süssem Kartoffelpürée und Champignonrahmsauce.

Eine solche Mahlzeit hätten wir in einem Restaurant nie bekommen! Das Fleisch war zart, der süsse Kartoffelstock zwar ungewohnt, aber lecker und dazu die kräftige Sauce. Freyr entpuppte sich als grossartiger Koch.

before ...
... and after

Um 22 Uhr begannen wir mit dem Nachtessen und Freyr erhielt kurz nach elf noch einen Telefonanruf und musste noch einen Gast in Akureyri abholen. Es war Suzanne, eine junge Lehrerin aus Amsterdam, die noch eine Unterkunft suchte. So ging der Gesprächstoff nie aus und wir erfuhren, dass sie in drei Wochen per Anhalter um die ganze Insel gereist war.

Beim Abräumen kamen wir auf das Gewicht der Lammkeule zu sprechen. Als Freyr sagte, das wären 2,9 kg gewesen, traf uns fast der Schlag. Sofort wogen wir den Knochen, in der Hoffnung, dass dieser ca. 1,5 kg schwer gewesen sei.

Mehr als 400 g waren es aber nicht ...

Fazit:

Nach 2,5 kg Lammfleisch, 2 kg Kartoffeln und 2 Liter Sauce für 4 Personen, geht es jetzt langsam ins Bett

 

góða nótt und takk fyrir

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Sa

20

Aug

2011

Ruhetag

Husavik, vom Hafen ausgesehen

Ausschlafen, Bummel durchs Städtchen, Kaffi-Shop, Lesen, Ausspannen und gegen Abend grillieren.

Walmuseum in Husavik
Am Hafen
Zwischendurch zeigte sich etwas Landschaft ...
Ach ja, in Husavik steht das einzige Phallus-Museum Europas ...
Die Kirche von Husavik
Rätsel: Was fehlt auf diesem Bild?
Richtig! Das Fleisch!
Die frohe Runde am Tisch.
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Fr

19

Aug

2011

Durch den Norden nach Husavik

Von Blönduos her kommend machten wir einen kurzen Abstecher nach Akureyri, wo wir auf diese beiden Trolle stiessen.

Hausfassade in Akureyri
In Island ist alles ein bisschen grösser ...
Damit brettern sie über alle Schlaglöcher ...
Vor dem Brockenhaus

Von Akureyri aus wendeten wir uns nach Husavik. Auf dem Spot haben wir gesehen, dass Christian und Sven auch dort sind. Auf dem Weg dorthin machten wir noch bei einem Automuseum einen Stop. Die Fahrzeuge ausserhalb gefielen mir fast besser als die restaurierten.

Das Automuseum
Nachgebaute alte Garage
Raupentraktoren
Auch ein alter Leichenwagen erstrahlt in neuem Glanz
Ausstellungshalle
Draussen tummelten sich noch mehr Schätze.
Skurrile Schneemonster ...
... und alte Traktoren

Auf dem Zeltplatz trafen wir wie erwartet auf Christian und Sven. Nach dem Nachtessen kriegten wir noch Besuch von einem Isländisch-türkischen Pärchen. Wir schwatzten am Holztisch, bis wir um halb zehn fast erfroren in unsern Camper zurückzogen. Der Nebel war nah, es wird Herbst in Island.

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Do

18

Aug

2011

Vatnsnes Halbinsel

Nachdem wir erfolgreich dem Regen enttronnen waren, machten wir heute einen Rundkurs um die Vatnsnes Halbinsel. Beim Hauptort, in Hvammstangi, machten wir einen ersten Halt im Robbenzentrum Islands. Wir sahen und hörten viel Interessantes über diese Meeressäuger.

Robbenzentrum in Hvammstangi
Neben dem Robbenzentrum ein Kunsthandwerkladen mit einem Nachbau des alten Krämerladens

Die Fahrt führte uns um die Halbinsel herum. An einigen Klippen sahen wir zwar Seehunde, aber nie so nahe wie z.B. in Ytri Tunga.

Hvitserkur, 15 m hoher Fels im Meer
Kolugljufur-Wasserfall
Kolugljufur-Wasserfall
Kolugljufur-Wasserfall
Kerbelgewächs

Bevor wir uns wieder auf dem Zeltplatz einrichteten, machten wir noch einen Abstecher ins Schwimmbad von Blönduos, wo wir kurzerhand den Hot-Pot (41°C) in Beschlag nahmen.

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Mi

17

Aug

2011

Flucht vor dem Regen

Heute morgen erwachten wir vom Regen, der auf unsern Filou herunterprasselte. Wir hatten den Poker verloren, als wir gegen Osten fuhren. Die Wetterberichte waren sehr unsicher. Heute morgen war aber klar, im Norden ist es schöner. Also nichts wie los und Vik fluchtartig verlassen. Nicht ohne uns vorher noch mit dem leckeren Lammfleisch einzudecken, das gerade frisch angeliefert wurde, bei uns wäre das etliches teurer. Das Kilo Lammrückenfilet kommt hier umgerechnet auf 22 Franken.

Wir entschlossen uns, in Richtung Selfoss der Südküste entlang nach Westen zu fahren und dann über die kürzere Hochlandroute, die Kjölur nach Norden zu stechen.

Kurz nach Selfoss machten wir einen Halt am Kerid, einem Vulkankrater, den wir umwanderten, um unsere Beine etwas zu vertreten.
Die Touristenattraktionen Geysir und Gullfoss liessen wir aus, da wir diese nun doch schon einige Male gesehen hatten. Zu Beginn der Kjölur zeigte sich das Wetter bereits wieder von seiner besseren Seite.
Nun folgten 200 km Naturpiste
Mit unsern grossen Rädern ging das ganz flott.
Vorbei an Gletschern ...
Selten mussten wir Staub schlucken, und dann auch nur bis wir überholt hatten ;-))). Es gibt tatsächlich Leute, die diese 200 km mit 20 - 30 km/h bewältigen wollen!
Ab und zu mussten wir das herumlaufende Schaffleisch etwas bewegen, damit es schön zart wird. So ein Truckerhorn ist dabei sehr hilfreich.
Im Tal gegen Blönduos erwartete uns saftiges Grün uns herrlicher Sonnenschein.
Zeltplatz von Blönduos
Nach 414 km und davon 200 km Piste, wollte der Chauffeur nicht mehr kochen. Also assen wir im Restaurant.
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Di

16

Aug

2011

2. Tag Westmännerinseln

Nach den Strapazen von gestern beschlossen wir den Tag etwas gemütlicher angehen zu lassen. Nach dem Frühstück um neun begaben wir uns in das Bad von Heimaey, das über Rutschbahnen und Hot Pots verfügt. Heidy genoss es und blieb 3 1/2 Stunden im Bad (bzw. Liegestuhl). Wir genossen den nach Wetterbericht letzten Sonnentag im Badeanzug, wer hätte das gedacht, in Island.

Heidy im Liegestuhl
Danach machten wir noch einen Bummel durch das Städtchen
Heidy hat schnell isländisch gelernt, sie weiss bereits, was Utsala heisst, nämlich Ausverkauf!
Wenigstens hat der Geschäftsinhaber Mitleid mit den Männern und stellt ihnen eine Couch vor den Laden.
Tolle Werbung für ein Sanitärgeschäft ...
Danach ging es bereits wieder auf die Fähre in Richtung Festland.
Hier verlassen wir den Hafen von Heimaey
Auf dem Festland war das Wetter deutlich schlechter gewesen.
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Mo

15

Aug

2011

Westmännerinseln

Die Tickets hatten wir gestern schon gelöst, so begaben wir uns um 9 Uhr zum Hafen. Das Wetter begann so, wie es gestern aufgehört hatte.

Doch als wir beim Hafen ankamen, riss die Wolkendecke auf und wir sahen unser Zielbereits vor Augen, die Westmännerinseln.

Als erstes machten wir das Städtchen unsicher und stärkten uns im Kafi-Haus. Danach beschlossen wir den neuen Teil der Insel, der 1973 bei einem Vulkanausbruch entstanden ist. Zu guter Letzt landeten wir dann auf dem Gipfel des Vulkans, der dafür verantwortlich ist, der Eldfell. Meine Knie werden mich morgen an diesen Auf- und Abstieg erinnern!

Farbenprächtige Einschlüsse in der Lava
Pflanzen erobern die Lava zurück
Leuchtturm im Eldfell
Auf dem Kraterrand des Eldfell, der 1973 ausgebrochen ist.
Heidy auf dem Eldfellkrater
Was es hier wohl zu sehen gibt?
Des Rätsels Lösung
Vom Gipfel aus sieht man gut, wie weit die Lava das Städtchen zerstört hat und aber auf der andern Seite auch viel neues Land geschaffen hat.

Nach dem Abstieg machten wir einen Boots-Trip um die Insel. Leider liess uns bald einmal die Sonne im Stich, nachdem wir auf dem Eldfell so prächtiges Wetter hatten.

Kormoran im Gegenlicht
Manchmal muss es auch ohne Stativ gehen
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So

14

Aug

2011

Ab in den Süden

Heidy hatte den Wunsch geäussert, einmal die Westmänner-Inseln zu besuchen. Ich war bereits 2009 dort, musste jedoch noch von Porlakshöfn aus 3 1/2 Stunden mit dem Schiff fahren. Heute geht das Schiff von Seljaland aus und braucht noch 35 Minuten. Von Sandgerdi aus fuhren wir über Reykjavik in den Süden. 1. Halt war in Hveragerdi, wo uns die schön geschmückten Häuser auffielen. Die feierten wohl ein Blumenfest.

Park in Hveragerdi mit Vogelhäuschen
Park in Hveragerdi
Die vermeintlichen Tomaten in den von geothermischer Wärme beheizten Treibhäusern entpuppten sich bei näherem Hinsehen als ...
... Rosen
Auch mit bunten Schuhen kann man Bäume schmücken ...
Blumenspinnen
Die gesamte Fahrzeugflotte wurde bunt geschmückt, vom Quad über den Rasenmäher zum Scooter

Danach führte der Weg uns weiter über Selfoss nach Eyrarbakki zum "Bakkabrim Organic Café", bei dem ich schon mal vor verschlossener Türe stand. Heute hatten wir Glück, es war nicht nur offen, sondern hatte auch noch Platz zum Sitzen! Das ist bei ca. 10 Sitzplätzen drinnen und ebenso vielen draussen.

Heidy bestellt schon mal die feine Gemüsesuppe mit frisch gebackenem Brot
Es sah nicht nur gut aus, sondern schmeckte auch herrlich ..

Zum Abschluss gab es dann noch einen doppelten Swiss-Mocca und für Heidy eine heisse Schokolade.

Zum Verdauen spazierten wir noch durch das malerische Dörfchen ...
reich beflaggt ...
bunte Häuser
Tolle Angebote innerhalb ...
... und ausserhalb der Geschäfte
Beim Romantic-Hotel gefiel mir besonders ...
... der romantische Teil ;-)
Am Ende des Dörfchens befindet sich noch Islands best bewachtes "Hotel"

Von hier aus wollten wir zur Fähre auf die Westmänner fahren, doch leider war für heute alles ausgebucht, so dass wir erst morgen um 10 Uhr übersetzen können. So entschlossen wir uns auf dem altbekannten Zeltplatz beim Seljalandsfoss zu übernachten.Kräftige Windböen fegten uns den Staub des Sandurgebietes entgegen.

Camping Seljalandsfoss aus der Vogelperspektive
Um diese Perspektive zu erhalten, musste man erst hochkraxeln ...
Dahinter hatte es noch einen Wasserfall, zwar kleiner als der "berühmte" Bruder an der Ringstrasse ...
..aber man konnte durch eine kleine Schlucht ganz nahe heran...
... wenn man das a...kalte Wasser nicht fürchtete
Sonst blieb es halt beim "Hineinschauen"
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Sa

13

Aug

2011

Ankunft von Heidy

Eigentlich sollte das Flugzeug von Heidy um 15.30 Uhr in Keflavik landen, doch es wurde 18.27 Uhr bis der Flieger endlich zur Landung ansetzte.

Umgebung von Keflavik mit Blauer Lagune
Filou wartete mit Herrchen geduldig
Keflavik Airport
Endlich da ...
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Fr

12

Aug

2011

Rückweg aus den Westfjorden

Wie bereits gestern beschrieben haben wir keine Fährtickets mehr erhalten und mussten den beschwerlichen Weg um alle Fjordarme auf uns nehmen. Das Wetter am Morgen war auch nicht mehr das, was wir in den letzten Tagen gewohnt waren. Der Wetterbericht hatte aber bereits eine Verschlechterung angekündigt.

 

So, nun stimmte auch das Wetter wieder
Das sieht doch ganz anders aus

In Bùdardalur schlagen wir nach knapp 200 km Fahrt um die unzähligen Fjorde das Nachtlager auf. Morgen werden sich die Wege von Christian, Sven und mir trennen. Christian und Sven werden nach Snaefellsnes fahren und ich werde die Fahrt nach Keflavik antreten, da Heidy morgen um 16.30 Uhr in Island eintreffen wird.

Damit sie nicht gleich bei der Ankunft einen Schock kriegt, habe ich heute Abend noch den Camper herausgeputzt, da er von den staubigen Pisten der Westfjorde doch einiges an Staub angesetzt hatte.

Grobreinigung mit Druckluft, danach war der Lappen angesagt.
Auch Innen musste alles glänzen ...
Danach wurde gekocht ...
... es gab einen leckeren Gemüseeintopf.
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Do

11

Aug

2011

Westfjorde 3. Tag

Aussicht vom Campingplatz

So wie der letzte Tag aufhörte, begann auch der neue:mit fiesen Fliegen! Die fahrt führte uns durch den 1996 gebauten Tunnel in Richtung Westen. In der Hälfte des rund 6 km langen Tunnels, eine Abzweigung, danach war der Tunnel nur noch einspurig, aber mit vielen Ausweichstellen. Unser Ziel war der Dynjandi-Wasserfall. Leider hatten wir vergessen, darauf zu achten,wo die Sonne stand. Die Fotos wurden nicht sehr schön, da wir gegen die Sonne fotographieren mussten. Da wird wohl noch ein zweiter Besuch fällig werden.

Der Dynjandi-Wasserfall
Von dort ging es über die letzte Hochebene an die Südküste der Westfjorde
Ein letzter Blick hinunter zum Fjord
und dann über eine staubige Piste über die Hochebene
Heute habe ich bemerkt, dass ich seit der Wegfahrt in Signau bereits 5`200 km zurückgelegt habe mit dem Filou und das ohne grössere Panne
Hier wurde die Strasse gerade neu präpariert. Wie man unschwer erkennen kann, hatte es einige Löcher...
So sah es danach aus, für Motorräder aber gar nicht praktisch. Ich fahre mit den grossen Rädern lieber über die Löcher, als auf dem "schwimmenden" Untergrund der neu geschotterten Strecken.

Die Pässe weisen durchwegs Steigungen und Gefälle zwischen 9 und 14% auf. Dazu noch der zum Teil lose Untergrund. Wohlbehalten landeten wir an der Küste und schlugen unser Nachtlager in Flokalundur auf. Eigentlich wollten wir mit der Fähre nach Stykkisholmur fahren und uns den letzten beschwerlichen Teil der Fjordumrundungen sparen, aber die Fähre am heutigen Abend und beide von morgen Freitag sind ausgebucht. So bleibt uns nichts anderes übrig als die 200 km unter die Räder zu nehmen. Am Samstag muss ich um 16.30 Uhr in Keflavik sein, da Heidy mit dem Flieger ankommt.

Zeltplatz in Flokalundur
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Mi

10

Aug

2011

Westfjorde

Fjordlandschaft

Von Krossnes fuhren wir zurück über Djupavik fast bis nach Holmavik zurück und dann um die unzähligen Fjorde herum. Beim Mjoifjördur stiessen wir auf eine Kolonie Seehunde, die sich am Strand tummelte.

Von dort führte die Fahrt bis nach Isafjördur, wo wir einen Zeltplatz suchten. Der Zeltplatz beim Golfplatz war bereits sehr voll. So beschlossen wir weiterzufahren bis nach Bolungarvik. Dort übernachteten wir. Einziger Nachteil bei diesem Zeltplatz waren die vielen kleinen fiesen Fliegen, die einem in Nase, Ohren und den Mund flogen. Ich war froh als ich die Türe des Filous abschloss. Drinnen hatte ich wenigstens Ruhe.

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Di

09

Aug

2011

Endlich Sommer - ab in die Westfjorde

Die Nacht verbrachten wir auf dem Zeltplatz von Borgarnes. Dieser war sehr laut, da er neben einer Strasse lag. Die Nacht war klar und deshalb sehr kalt. Das Thermometer zeigte ganze 3.5°C an. Zuerst wollten wir noch in Borgarnes einkaufen, doch die Einkaufszentren öffnen erst um 10 Uhr. Zum Glück hatte die Bäckerei mit dem Team Room schon auf, so gab es wenigstens Frühstück. Gestärkt fuhren wir dann in Richtung Holmavik.

So sieht es aus, wenn man hinter mir fährt...
Kurz nach der Passhöhe in Richtung Holmavik fuhren wir aus dem hellen Sonnenschein in ein mit Nebel gefülltes Fjordtal ein.
Nach Holmavik war auch fertig mit Teerstrasse...
Auf Naturstrassen fuhren wir bei strahlendem Wetter den Fjorden entlang
Kurz vor Djupavik

Djupavik

Von Djupavik führte der Weg weiter den Fjorden entlang nach Krossnes. Hinter dem Ort liegt direkt am Meer ein einzigartiges Schwimmbad. Von hier führt keine Strasse mehr weiter. Entweder man geht zu Fuss, oder nimmt ein Boot. Wenn man so im warmen Wasser liegt und aufs Meer schaut, wird einem bewusst, dass der Nordpool wohl das nächste Landstück sein wird, das man in nördlicher Richtung zu sehen bekäme.

Das Schild im Hintergrund des Hot-Pots hat seine Berechtigung, es herrschen rund 43°C
Die drei vom Schwimmbad ...
Im Schwimmbad herrschen humane 35°C
Die Nacht verbringen wir auf dm Zeltplatz von Krossnes, direkt am Meer. Die Brandung wiegt uns heute in den Schlaf.
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So

07

Aug

2011

Alte Bekannte getroffen

Samstag und Sonntag war der Campingplatz in Reykjavik sehr voll. Er ist zwar nicht schön und die Toilettenanlagen lassen auch zu wünschen übrig, weil sie viel zu klein sind für die grosse Anzahl Leute. Der Platz ist also nicht schön aber dafür um so mehr ein Treffpunkt. So ist es nicht verwunderlich, dass ich dort auch alte Bekannte getroffen habe: Lutz und Gabi mit ihrem Hanomag. Wir lernten sie 2005 in Island kennen, als ich meinen Kühler zerlegt hatte.

Gabi und Lutz beim Frühstück in Reykjavik
Unser Weg führte noch einmal in die Nähe des Flughafens, nach Sandgerdi, wo Christian wieder einen Reisebegleiter abholen will.
Wir haben Zeltplatz, Dusche und WC wieder mal nur für uns allein, herrlich. Dazu noch Sonnenschein!
Auf Island gibt es fast nirgends Risotto-Reis. Hier das Ergebnis mit Milchreis (natürlich ohne Milch!) Thunfisch-Champignon-Risotto mit Tomaten an Balsamico-Reduktion.
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Sa

06

Aug

2011

Party in Reykjavik

Was für die Schweiz die Streetparade in Zürich ist für Island die GayPride in Reykjavik. Dieses Ereignis konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Vor dem Umzug schien die Stadt fast menschenleer. Wir spazierten durch die Gassen und hörten dem Glockenspiel der Hallgrimskirche zu.

Die Hallgrimskirche erinnert an die Basaltsäulen bei vielen Wasserfällen.
Haus in Reykjavik

Gay Pride

Pünktlich zum Beginn zeigte sich die lang ersehnte Sonne, der erste schöne Tag, seit 3 Wochen. Die Strassen füllten sich, es scheint als sei ganz Island nach Reykjavik gekommen. Die GayPride kann man nicht mit der StreetParade vergleichen, hier ist es ein Volksfest, gross und klein säumt bekränzt mit Ketten und Flaggen die Strassen, selbst die Kleinsten mischen da mit.

Nach diesem ereignisreichen und interessanten Tag, wo wir lange in einem Strassenkaffee sassen und dem bunten Treiben und den Leuten zusahen, marschierten wir die halbe Stunde zum Zeltplatz zurück, wo wir uns zuerst etwas erholten, dann kochte Christian unser Nachtessen, Vollkornspaghetti mit Tomatensauce (ganz ohne Fleisch) aber sehr lecker! Danke Christian.

Während Christian kochte, schmierte ich die Blattfedern von Filou, da es wieder mächtig quietschte.

Unser feines Nachtessen
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Do

04

Aug

2011

Das Wetter wird langsam besser

Heute war bei den Jungs Packen angesagt, für sie ging der Urlaub zu Ende. So führte unser Weg nach Keflavik zum Flughafen.

Danach fuhren wir für die nächsten Tage Einkaufen und dann auf den Zeltplatz in Sandgerdi. Hier planten wir nach dem Studium des Wetterberichtes die nächste Woche. Es soll schönes Wetter geben und so werden wir die Westfjorde ansteuern.

Danach schnipselte Christian Süsskartoffeln und Champignons und ich habe den Grill angeworfen.

Unsere "Küche" vor der Waschküche
Süsskartoffeln, Rosenkohl, Tomaten und Champignons
Gut gerührt ist halb gekocht ...
Auf dem Grill garen Lamm, Mais und Zucchinischeiben
Christian muss gleich ein Photo nach Hause schicken ...

Menu des Chefs:

Zartes Lammfilet an der Fettkruste gegrillt mit Süsskartoffel-Rosenkohl-Gemüse auf Zucchinischeibe mit Maiskölbchen.

Wir geniessen es hier noch so kochen zu können, denn wenn es dann in Richtung Hochland oder Westfjorde geht, bleibt uns nicht mehr so viel Zeit für die schönste Nebensache der Welt.

Waschtag

Ach ja, bald hätte ich es vergessen, heute war auch noch Waschtag !!! Socken 30° + T-Shirt 40° + schmutzige Hosen 60° gibt 130°. Aber auf der Maschine konnte man nur 90° einstellen ???

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Di

02

Aug

2011

Erkältet ...

Nun hat es mich nach 14 Tagen Regenwetter doch erwischt und das gerade richtig. Vor lauter Niesen haben meine Mitreisenden schon bald einen Hörschaden. Wir fahren heute  wieder Richtung Reykjavik, da Sven und Tom am Donnerstag zurückfliegen. Auf dem Weg nach Porlakshöfn wollten wir noch bei einem Kaffee vorbei und die tolle isländisch Kjötsuppa (Fleischsuppe) probieren.

Leider sah das Kaffee geschlossen aus
was auch der Zettel an der Türe bestätigte
Ich werde es später noch einmal versuchen
So landeten wir wieder auf dem Zeltplat von Porlakshöfn, im Hintergrund das Schwimmbad, wo wir uns 2 Stunden in den Hot Pot setzten.
Danach zeigte sich, welch Wunder für fast eine Stunde die Sonne. Im Moment beginnt es bereits wieder zu regnen ...
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Mo

01

Aug

2011

Eigentlich wollten wir ...

Heute morgen zeigte uns Christian in der Nähe des Seljaland-Campings eine Schlucht, durch die eigentlich kein Weg führt. Wir hüpften von Stein zu Stein und waren nach jeder Überquerung stolz, nicht ins Wasser gefallen zu sein.

Von aussen sah man eigentlich wenig ...
aber innen ...
ging dann die Hüpferei los.
Nur noch wenig Licht fiel in die Schlucht
Ein kleiner Wasserfall
Ein falscher Stein und du gehst baden ...

Eigentlich wollten wir danach nach Vik und auf einen der landschaftlich schönsten Campingplätze Islands fahren, zum Pakgil.

Die elektronische Windwarntafel verkündete uns, dass mit starkem Wind (13 m/s) und starken Böen (20 mm/s) zu rechnen sei. Die Fahrt war abenteuerlich, vor allem das letzte Stück vor Vik, da dieses über einen kleinen Pass führt. Oben auf der Höhe kamen die Böen von allen Seiten. In Vik assen wir etwas und fuhren dann weiter in Richtung Pakgil.

Piste zum Pakgil
Eindrückliche Landschaft
Ungezähmte Flüsse
Sattes Grün
Und zuhinterst in einem Kessel, der Zeltplatz ...
...mit einer Höhle.

Leider lag die Öffnung des Kessels genau in der Windrichtung, so dass der Wind unerbittlich durch den Kessel fegte und das Aufstellen eines Zeltes unmöglich machte. Da uns die Hütten zu teuer waren, entschlossen wir uns die Rückfahrt zum Seljalands Camping unter die Räder zu nehmen, denn hier fühlten wir uns wohl. Ich werde es später noch einmal versuchen, bei schönerem Wetter. Ich glaube, dass Heidy dieser Ort auch gefällt.

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So

31

Jul

2011

Seljalandsfoss

Heute führte uns der Weg von Reykjavik zum Geysir und Gullfoss, wobei dieser sich wegen Regen und Nebel nur von seiner schlechtesten Seite zeigte. Wir fuhren danach an die Südküste, auf den Zeltplatz beim Seljalandsfoss.

Der Geysir liess sich vom Wetter nicht beeindrucken und spuckte seine Wasserfontäne regelmässig alle 8 Minuten in die Luft.
Der Moment wo die Wasserblase platzt
Heisses Wasser in allen Variationen
Beim Gullfoss wird gerade die neuste Winterkollektion vorgestellt (Preis: 100 sFr.)
Zeltplatz am Seljalandsfoss
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Sa

30

Jul

2011

Von Snaefellsnes nach Reykjavik

Nach einer stürmischen Nach in Olafsvik, in der morgens um drei Uhr das Gestänge des Zeltes von Tom den Geist aufgab, obschon Christian und ich die Autos als Windblocker aufgestellt hatten, verliessen wir am Morgen um sieben Uhr den Zeltplatz, um über den Pass nach Ytri Tunga zu fahren. Dort sonnen sich normalerweise am Morgen die Seehunde auf den Felsen des Strandes.

Da es aber wie immer regnete, waren wir nicht sicher, ob wir welche antreffen würden.

Wir hatten Glück, statt wie bei schönem Wetter bis zu dreissig Stück zeigten sich doch ein halbes Dutzend. Leider konnte ich des Regens wegen nicht mit dem grossen Objektiv fotographieren. Aber ich werde ja noch einmal mit Heidy hier hin zurückkommen und hoffe, dass das Wetter besser sein wird.

Seehunde bei Ytri Tunga

Nach diesem Abstecher führte der Weg uns zurück nach Borgarnes. Als erstes kaufte sich Tom ein neues Zelt. Statt durch den Tunnel unter dem Fjord durchzufahren, entschlossen wir uns, um den Fjord herum zu fahren. Da fanden wir auch einen netten Campingplatz, der über einen riesigen Aufenthaltsraum verfügte, den meine Mitreisenden mit Auto und Zelt sehr zu schätzen wussten. Einziger Minuspunkt für Christian und mich war, dass es sehr schlechten Empfang gab, so mussten E-Mails und Tagebuch bis heute warten.

Bei solchem Wetter hält man sich besser im Wagen auf.

Nach einem ausgiebigen Frühstück beschlossen wir, den Wasserfall Glymur aufzusuchen. Dieser gilt als Islands höchster Wasserfall. Am Ende des Fjordes führt eine holperige etwa 3 km lange Piste zu einem Parkplatz. Von hier an waren Wanderschuhe gefragt. Rund 1 1/2 Stunden soll der Aufstieg dauern.

Etwa nach einer halben Stunde versperrten uns Felsen den Weg
Nach dem Einziehen des Kopfes standen wir in einer grossen Höhle
Riesiges Fenster mit Ausblick ins Tal
Kaum 5 Minuten später erwartete uns die nächste Überraschung
Gewaltig war der Blick zurück ins Tal
Majestätisch lag er vor uns, der Glymur

Bis nach ganz oben brauchten wir 1 1/2 Stunden. Natürlich begann es, als wir zuoberst standen gerade zu regnen. Rasch machten wir uns auf den Rückweg, denn der Pfad über die Felsen und durch den Lehm drohte glitschig zu werden. Der rasche Abstieg machte mir und meinen Knien zu schaffen. Ich werde diesen Abstieg wohl noch einige Tage spüren.

Danach setzten wir die Fahrt in Richtung Reykjavik fort, wo wir den Zeltplatz ansteuerten. Nach einer ausgiebigen Dusche machten wir uns bereit für einen Stadtbummel, denn unsere Mägen knurrten bedenklich.

Auf dem Zeltplatz in Reykjavik

In Reykjavik trennten wir uns, da die Jungs von einem Burger träumten und Christian und ich doch eher etwas anderes wollten. Wir landeten schliesslich im Hotel Reykjavik wo wir uns an einem Fischbuffet gütlich taten. Christian langte beim Dessert wohl allzu fest zu, klagte er doch etwas über "zuviel gegessen". Dieses Büffet war aber vom Allerfeinsten.

Gestricktes Fahrrad in Reykjavik

Zum Abschluss trafen wir uns im Café Paris, wo wir den Tag ausklingen liessen und den Leuten zusahen, die an uns vorübermarschierten und wir sparten auch nicht mit unseren Kommentaren.

Die fröhliche Runde im Café Paris
Zurück auf dem Zeltplatz freut sich Christian über den guten 3G Empfang. Endlich wieder ins Netz ...
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Do

28

Jul

2011

Halbinsel Snaefellsnes

Nach der stürmischen Nacht haben wir den Zeltplatz Sandgerdi verlassen und den alten Leuchtturm von Gardur noch besucht. Da das Wetter immer noch schlecht war, beschlossen wir nach Snaefellsnes zu fahren. Auf er Fahrt nach Arnarstapi sahen wir so gut wie nichts. Der Regen vermieste uns einmal mehr das Abendessen, in dem er uns ins Zelt oder in den Camper zwang.

Am Donnerstagmorgen fuhren wir trotz des schlechten Wetters weiter, denn der Zeltplatz ohne warmes Wasser und Duschen konnte uns nicht halten.

In Hellnar, kurz nach Arnarstapi legten wir den Frühstückshalt ein. Das Kaffee liegt direkt an dem Strand und hat eine tolle Aussicht. Das wichtigste sind aber die frischen Waffeln, die es da gibt.

Strand bei Hellnar
empfehlenswert ...
Strand von Hellnar

Danach ging es weiter in Richtung Olafsvik. Bei Djupalonssandur machten wir einen Abstecher an den Strand. Hier strandete in den vierziger Jahren ein Schiff. Die Trümmerteile liegen noch alle am Strand verstreut. Die Lavasteine sind alle ganz rund geschliffen.

Trümmerteil am Strand
Algen wie Herbstlaub
Heftige Brandung
Eingang zur Höhle

Nach dem Strandbesuch hatten wir die Gelegenheit, die Vatnshellir zu besuchen. Beim Eingang stand gerade eine Gruppe bereit, der wir uns anschlossen. Mit Helm und Lampe "bewaffnet" wagten wir uns in den Untergrund.

Letzte Instruktionen
eine Eisentreppe führt hinab in die Höhle.
unterirdische Lavabank
Stalagmiten
Auf dem Campingplatz von Olafsvik verbringen wir die Nachr auf Freitag
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Di

26

Jul

2011

Sturm ist angesagt

Heute Morgen haben Christian und ich nach dem Brötchen holen noch kurz den Hafen besucht.

Nach dem Konsultieren des Wetterberichtes haben wir uns entschlossen, Zelt und Autos auf die andere Seite des Gebäudes zu verlegen. Ab 18 Uhr haben wir Sturm und Regenböen zu erwarten.

Fahrzeuge als Windblocker und das Zelt im Windschutz
Heute Nacht wird mitten im Sturm noch Christians Sohn und dessen Kumpel in Keflavik landen. Der Tisch muss dann dem zweiten Zelt weichen.
Nach getaner Arbeit gibt es Frühstück

Gerade rechtzeitig werden wir fertig und der Regen und die ersten stürmischen Winde setzen ein. Die Wartezeit bis zum Abholtermin verbringen wir damit, meinen Compi wieder auf Vordermann zu bringen. Christian als IT Experte ist dazu der richtige Mann. Der Wind wird heftig, mit 10m/s rüttelt er an der Kabine. Kurz nach 20 Uhr trifft noch ein franz. Pärchen ein, das ein Zelt aufstellen will. 4 Personen sind nötig, damit das Zelt nicht das Weite sucht, abartig!

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Mo

25

Jul

2011

Südwestlichster Punkt Islands

Mit einem gemütlichen Frühstück beginnt ein sonniger Tag.

Zunächst besuchten wir das Geotermalgebiet von Krysuvik.

Farbenprächtige Muster
Achtung heiss!
Unvorsichtige Touris!

Immer wieder sieht man Fussspuren in de