Do
25
Aug
2011
Ab ins Hochland - nach Landmannalaugar
Am Donnerstamorgen weckte uns früh schon die Sonne. Es ist Heidys zweitletzter Tag in Island. Wir haben beschlossen, ins Hochland zu fahren.
Heidy mit ihrem neuen Island-Pulli
Nach dem Frühstück fuhren wir vn Selfoss aus in Richtung Hella und nahmen die Abzweigung zur F26, der Sprengisandurpiste. Bald einmal verliessen wir diese und fuhren ostwärts gegen Landmannalaugar. Diese Gegend ist bekannt für ihre prächtigen Farben, hervorgerufen durch verschiedene Gesteinsschichten und das Grün des spriessenden Mooses und dem Gras, das an den Hängen wächst.
330 km mehrheitlich Pisten erwarten uns. Das Wetter stimmt, also los.
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Wellblech-Piste, soweit das Auge reicht ...
In Richtung Landmannalaugar wird es ruhiger, es sind schon nicht mehr so viele Touristen im Land.
Einigen Orten ist die Piste arg zerlöchert ...
... die Übeltäter sind rasch gefunden.
Dieses Schild macht den Fahrer darauf aufmerksam, dass er auf der Piste mit Furten zu rechnen hat. Im Hochland gibt es nur sehr wenige Brücken. Die meisten Bäche müssen gefurtet werden.
Mit den grossen Rädern hat man schon einen Vorteil. Das Gewicht hingegen kann dann wieder nachteilig sein, wenn der Untergrund nicht fest ist.
Durch zwei Furten gelangt man zum Zeltplatz von Landmannalaugar. Hier ist auch der Ausgangspunkt für viele Hochlandwanderungen.
Wir verlassen Landmannalaugar auf der Piste F208 in Richtung Süden.
Die Piste ist löcherig und einige Male fliegt mein Navigator (Heidy) fast an die Decke.
Das Umfahren der Schlaglöcher wird zu einem Kunststück.
Wenn es geregnet hätte, wäre jetzt überall noch Wasser drin ...
Das war wohl etwas zu viel Schwung, Christian!
Ein "ausgewanderter" Berner. Aber das passiert dort scheinbar öfters, mitten im Fluss lag auch schon ein Nummernschild ...
Etliche Furten führten durch das Flusstal in Richtung Süden.
Wunderschöner Ausblick ...
Ach ja, es hatte auch Radfahrer unterwegs. Wenn man die Pisten anschaut und die Distanzen, dann begreift man das nicht so ohne weiteres. Die müssen stets auf den Boden schauen und kriegen doch von der Landschaft nichts mit.
Langsam geht es wieder in Richtung Meer hinunter an die Südküste.
Die Piste wurde hier mit einem riesigen Trax "fehobelt" und die Schlaglöcher gefüllt. So kann sie nun etwas schneller befahren werden.
Hier sind wir wieder in der Zivilisation angelangt.
Bei der Rückfahrt nach Seljaland kamen wir auch beim momentan wohl berühmtesten Vulkan vorbei, dem Eyafjallajökull.
Abendstimmung am Seljalandsfoss.
Da für diese Nacht die Prognose für Nordlichter in Island günstig war, machten Christian und ich die Kameras bereit für Nachtaufnahmen. Doch das einzige was herausschaute war neben einem Bild des beleuchteten Wasserfalles vom Zeltplatz aus, ein arger Schnupfen bei mir, da die Temperaturen nachts doch nahe beim Gefrierpunkt sind.
Kommentare: 1
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#1
Hallo Peter, hab mal wiede bei Dir reibgeschaut! Tolle Bilder von der Hochlandtour; Ihr habt ja ein super Wetter gehabt - freut mich für Euch; jeder wie er es verdient!! Schöne Zeit Dir - auch ohne Heidy. VG Peter (der mit dem geliehenen grünen Mantra ...)














